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  1. #21

    Talker
     
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    Abend,

    also ich finde das die meisten Aquarien und deren Fische recht Artgerecht gehalten werden hier im Forum. Wenn ich immer mal in Ebay schaue zwecks neuen Aquarium dann haut es mich immer wieder um wie manche ihre Fische halten. Ganz ohne Pflanzen oder Dichter Bepflanzung wo doch die meisten Fische so etwas brauchen.

    Gruss

  2. #22

    Talker
     
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    Zitat Zitat von Nemo68 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    die Überschrift sagt es schon...,wie setzt man dieses um.
    http://www.gesetze-im-internet.de/ti...012770972.html
    Ich denke, wir Aquarianer sollten wohl gerade uns an dieses hier richten:


    Wie wird das denn bei Euch praktisch umgesetzt?

    Gruß Achim
    Hi Achim,

    bei mir werden meine Raubfische auch nach dem zitierten 1. wie es das Tierschutzgesetz fordert gehalten, auch wenn man laufend auffordert wird genau gegen diesen Paragraphen zu verstoßen weil man seine piscivoren Raubfische auch wenn sie nur Lebendbeute akzeptieren zu nicht artgerechter Ernährung wie Mülas umzwingen soll (wie hier bei den Blattfischen vorgeschlagen wurde) weil das füttern von lebenden Wirbeltieren (lebende Kleinfische) strikt verboten sei - obwohl es da genau für solche Tiere die Ausnahme im Tierschutzgesetz gibt

    MfG Frank
    Geändert von Champsochromis (16.03.2015 um 11:26 Uhr)

    •   Alt 16.03.2015 11:15

      Mister Ad Mister Ad ist offline

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  3. #23

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    Ich tue mein Möglichstes, dass meine Tiere sich wohlfühlen und versuche, ihnen ein zu Hause zu bieten, wie ich denke, dass es zu ihnen passt und auch dem entspricht, wie sie in ihren natürlichen Habitaten ja auch anzutreffen sind.

    Viel Holz, geschichtet, gestapelt aneinander- und ineinander geschoben.
    Viele Rückzugs- und Versteckmöglichkeiten, sowie schattige Plätze, von denen man auch mal die Umgebung inspizieren kann.

    Die Hölzer sind zur Oberfläche hin bepflanzt mit Anubias und Javafarn und eine sehr grosse Anubias Barterie ist der Lieblingsschlafplatz für meine Ancistrus Gold II Dame 'Samira'.
    Die überhaupt sehr verpennt ist, sie schiebt sich entweder zwischen zwei Blätter, oder schläft kopfüber zwischen den Stängeln. Andere haben sich das übrigens abgeschaut und jetzt ruhen und schlafen mitunter 4 Mädels in der Barterie, die ich ja eigentlich schon längst mal abgeben wollte.

    Desweiteren pflege ich nur Arten, die auch in ihren Ansprüchen identisch sind und die ich auch mit Leichtigkeit bieten kann.

    Mir ist halt wichtig, dass jeder Platz und Ruhe hat, wie er es will.
    Wenn einer den anderen nicht sehen will, dann hat er sein Plätzchen.
    Da ich keinen Nachwuchs möchte, habe ich auch keine Welshölen.

    Ich achte darauf, nicht zu viel zu füttern, füttere immer recht 'geizig', füttere an 2 Tagen in der Woche gar nicht und reiche regelmässig noch Gemüse.

    Die Filter müssen immer rundlaufen, Hygiene muss stimmen und der wöchentliche Wasserwechsel (abwechselnd je Woche mal 25% und 50%).

    Ich denke, dass meine Kleinen sich wohlfühlen und meine dies auch an ihrem Verhalten ablesen zu können.
    Besonders die Ancistrus-Mädels sind sehr zutraulich und kommen immer gerne sn die Scheibe, wenn ich mich and Becken setze, nicht nur zur Fütterungszeit.

    Sie erfahren von mir viel liebevolle Ansprache und scheinen das auch zu mögen.

    Ich sehe auch bei Mulmabsaugen und Wasserwechseln nur seltenst mal eine Stressfärbung, im Gegenteil, ich muss immer aufpassen, dass ich nicht einen der LDA67 oder eines der Anci-Mädels nicht mit einsauge, oder beim Schneckenaufkäschern, mit dabei habe.

    Auch beim Scheibenreinigen wuselt immer eines der Ancistrus-Mädchen um meine Finger.

    Von kleineren Zankereien (die LDA67 sind halt kleine Zankäpfelchen) mal angesehen, ist die Stimmung immer ausgeglichen.

    Selbst bei grösseren Aktionen, wie alle rausfangen dann Becken umgestalten, Pflanzen neu befestigen, zurückschneiden, Kies auswaschen, Holz neu positionieren und neue Hölzer einsetzen, danach Fische wieder einsetzen, ist von Stress nicht viel zu merken und sie beginnen schon nach wenigen Minuten ihre veränderte Umgebung zu erkunden, wobei neue Hölzer immer besonders viel Aufmerksamkeit erfahren.

    Ich pflege schon seit vielen Jahren Ancistrus-Mädchen und muss sagen, dass das mit der Feindschaft für sie nicht gilt, wie für die Männchen.
    Die Mädels haben eine Rangordnung und es gibt auch Sympathieen untereinander.

    Aus meiner alten Truppe ist mein letztes Mädchen 'Perle' mit gut 17 Jahren gestorben.
    Die jetzige Truppe ist zwischen 1-5 Jahre alt.

    3 meiner LDA67 sind jetzt um die 20 Jahre alt.

    Ich gehe davon aus, dass meine Tiere sich wohl fühlen und das keiner unter nennenswertem Stress steht.
    Einen Prügelknaben oder schwächstes Tier, kann ich nicht ausmachen.

    Wenn ich vor dem Becken sitze oder von der Couch rüberschaue und meine Tiere bei ihrem treibem zusehe, oder sie zu mir raussehen, habe ich im Inneren das Gefühl, dass es ihnen gut geht.
    Bauchgefühl halt.

    Das Einzige ist halt eben, dass ich Nachwuchs eindämme. Ich möchte nicht ständig Babys und Juntiere abgeben müssen, das bricht mir das Herz und man weiss ja auch nie, wo die landen.

    Daher kein Böckchen für sie Ancistrus-Mädels und keine Laichhölen mehr für die LDA67. Ich habe Nachwuchs von meinen Alttieren und das reicht. Die haben eh erst spät damit angefangen.
    Wenn die mal nicht mehr sind, bleibt mir dennoch etwas von ihnen erhalten.
    Das gefällt mir.

    Für mich ist das immer schlimm, wenn einer gehen muss.

    Viele Grüsse
    Geändert von Avida (24.10.2018 um 20:21 Uhr)

  4. #24

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    @Avida Und was hat das mit dem Thema zutun? Das ist übrigens von 2015...

  5. #25

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    Hallo Tobias!
    Es hat insofern was mit dem Thema zu tun, daß sie schildert, wie sie versucht die artgerechte Haltung ihrer Tiere durchzuführen. Passt also, auch wenn der Thread schon etwas älter ist. Werden ja keine Fragen gestellt, die beantwortet werden sollen.