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  1. #1

    Talker
     
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    Jungskalare überleben nicht

    Hallo in die Runde,
    benötige bitte mal euere Unterstützung weil ich nicht mehr weiter weiß :
    Ich habe zwei ausgewachsene Skalarpärchen welche auch gut laichen ,leider aber sind beide keine guten Brutpfleger.
    Wenn ich die Jungen bei den Elterntieren lasse werden diese von den Eltern nach 8-10 tagen aufgefressen,nun habe ich begonnen die freigeschwommenen Jungtiere herauszunehemen und in ein separates Aufzuchtbecken zu überführen.Es sind immer ca. 100-150 Junge .
    Leider sterben hier immer die Tiere ab und nur ca. 10 die überleben,für mich sehr unbefriedigend die Kleine so "kaputtgehen" zu sehen.
    Was mache ich falsch ? Möchte sehr gerne mal eine ganze Brut durchbringen,nur mich nicht professionell.
    Hier eine kleine Aufzählung , vielleicht mache ich doch etwas falsch und möchte um euere Erfahrungen bitten :
    -Die Elterntiere leben als zwei Pärchen in einem 450 ltr. Becken was ich in der Mitte abgetrennt habe , keinen anderen Besatz
    -Im Aufzuchtbecken habe ich nur Wasser aus dem Laichbecken , welches gut eingefahren ist
    -Ausreichende Belüftung
    -Filterund ausschließlich über gut eingefahrene Schwammfilter
    -28 ° Temperatur
    -Fütterung 5-6 mal täglich
    -Absaugen von Fremdkörpern wie Dreck;Kot etc. täglich
    -Fütterung ( liegts hieran ?) mit Artemia;Mikrowürmern;Essigälchen und JBL Fluid ,alle Futterarten werden auch gut angenommen
    -Die Artemia sowie die Würmchen und die Älchen ziehe ich selber auf
    So das war eine Kurzbeschreibung über meine Jungtierchen nebst Eltern,ich würde mich sehr freuen wenn hier jemand zur Lösung meiner Probleme beitragen würde und verbleibe mit
    freundlichem Gruss Uwe

  2. #2

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    Hallo Uwe!
    Wie lange hast Du die Skalare denn schon im Becken?
    Gibt es dicht verkrautete Stellen im Becken?
    Ein Foto wäre sehr hilfreich...

    •   Alt 26.01.2019 13:32

      Mister Ad Mister Ad ist offline

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  3. #3

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    Hi!
    Lies mal hier nach: https://www.segelflosser.de/segelflo...-und-aufzucht/
    Diese Angaben decken sich mit dem, wie ich früher Skalare vermehrt habe. War vor mehr als 30 Jahren noch eine kostendeckende Aufzucht, heute ist der Aufwand einfach zu hoch, wenn man für Jungskalare in Abgabegröße nur noch 3-4€ bekommt.
    Hatte das Glück, daß ich damals recht weiches Wasser mit einem ph-Wert von ca. 6,5 hatte, und Elterntiere, die sehr zuverlässig für ihre Brut gesorgt haben.
    Die meisten Tiere aus dem Handel stammen aus Massenzuchten, wo künstlich aufgezogen wird. Irgendwie scheint sich dabei der Brutpflegetrieb etwas zu verlieren, zumindest liest man das immer wieder. Wie ist denn die Abtrennung zwischen den Paaren beschaffen? Durchsichtig, so daß sie sich sehen können? Das wäre natürlich Stress, der den Jungenfraß erklären würde.

  4. Danke an fossybear für diesen Beitrag von:


  5. #4

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    Zitat Zitat von Ulfgar Beitrag anzeigen
    Hallo Uwe!
    Wie lange hast Du die Skalare denn schon im Becken?
    Gibt es dicht verkrautete Stellen im Becken?
    Ein Foto wäre sehr hilfreich...
    Hallo,
    zunächst mal "Danke" für die Antwort !
    Nein ich habe keine verkrauteten Stellen im Becken nur grossblätterige Pflanzen , die gerne als Laichsubstrat genommen werden.
    Gruss Uwe

  6. #5

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    Hallo Fossybear,
    Danke für die Antwort ! Wie hast Du den das Problem gelöst ?
    Gruss Uwe

  7. #6

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    Hi!
    Ich hatte das Problem nie. Hatte meine Skalare als Gruppe in einem großen Becken und wenn sich ein Paar zusammengefunden hat, wurde es in ein handelsübliches 200 Liter Becken gesetzt, wo sie ablaichten und bis die Jungen ca. 1€ Stück Größe hatten, dann kamen die Alten wieder zurück zur Gruppe. Die Kleinen blieben und wurden bis auf 10cm Höhe aufgezogen, dann wurden sie abgegeben. Hatte damals mehrere Zoohandlungen, die sie gerne genommen haben.
    Es kamen nie alle 200-300 Eier durch, geschlüpft sind meist so rund 100 und bis zur Abgabe überlebt hat rund die Hälfte. Also etwas Schwund ist immer ...
    Hatte damals wohl das Glück noch gute Elterntiere zu haben und gutes Wasser, Ernährung war ähnlich wie bei Dir. Ach so, hatte in den Becken immer eine Gruppe Panzerwelse, die die Futterreste der Jungtierfütterung verputzt haben. In einigen Fällen am Anfang hat die Vermehrung, wenn auch nicht so zahlreich aber doch relativ gut, auch zusammen mit Salmlern und sogar mit einem Paar Zwergbuntbarschen im gleichen Becken, geklappt. Da kamen dann allerdings meist nur 10-15 Jungtiere hoch, genau wie bei den Zwergbuntbarschen.