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  1. #11

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    Panzerwelse sind "Fleischfresser", die Beläge(Algen) sind also nicht ihr Ding. Auch die Tabs sind nur mal für zwischendurch geeignet, besser ist Frostfutter z.B. Mückenlarven und Tubifex, die gerne genommen werden.
    Die Marmorpanzer werden relativ groß, also nicht ideal für so ein kleines Becken. Besser geeignet wären Pandapanzerwelse oder Zwergpanzerwelse, die man dann auch in für sie angenehmeren größeren Gruppe halten kann.
    Wenn Panzerwelse neu in ein Becken kommen, ist so ein Verhalten schon in den ersten Tagen normal, gibt sich nach ein paar Tagen. Wichtig ist, daß genug Pflanzen oder eine Wurzel vorhanden sind, unter denen sie sich zurückziehen können.

  2. #12

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    Oh man, danke für die Hinweise. Wieso sagte das der Züchter auf der Messe nicht? Die Pandas waren direkt daneben. Und ja, ich hatte mich zu beiden etwas eingelesen. Aber der Größenunterschied war mir in dem Moment nicht präsent. Und jetzt? Ist das noch tolerierbar? Also an Einrichtung habe ich einen Stein mit unterschlupfmöglichkeiten. Die Bepflanzung würde ich als recht dicht bezeichnen. Viele Stengelpflanzen, eine Anubias und zwei mittlere Wurzeln.

    Und das mit dem Frostfutter werde ich dann mal versuchen.

    Gruß
    Markus

    •   Alt 05.11.2018 13:48

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  3. #13

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    Ja, nicht ideal, aber geht schon zur Not. Zeig doch mal ein Bild vom Becken, vieleicht kann man noch ein paar Tipps geben.

  4. #14

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    ok. Danke!

    Das werd ich heut Abend mal machen.

  5. #15

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    So, sorry hat etwas länger gedauert. Aber hier endlich das Foto.
    IMG_1560.jpg

    Ich hoffe das mit dem Bild einfügen klappt und es erscheint in der richtigen Größe.

    Und dann habe ich auch gleich wieder eine Frage. Seit ein paar Tagen habe ich so braune Flecken. So n bisschen milchig durchsichtig an den Scheiben (wenige) aber auch auf den Pflanzen. Unter anderem hier im nächsten Bild zu sehen. Was könnte das denn sein? Sieht fast aus wie Rost. Aber Rost an Pflanzen!? Gibts das?
    IMG_1562.jpg

    Einmal wieder, vielen Dank schon mal.

    Viele Grüße
    Markus

  6. #16

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    Naja, ist zwar schöner, aber nicht sehr panzwelsfreundlicher, da sehr grober, Kies. Ansonsten könnten da noch einige Pflanzen mehr rein, dann erledigt sich der "Rost" (Kieselalgen) auch von allein.
    Hier mal ein 54er von mir 4 Tage nach der Einrichtung, noch ohne Fischbesatz (nur Garnelen und Schnecken).4 Tage nach dem Aufstellen.jpg

  7. #17

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    Ok, danke für die Anregung. Dann werde ich morgen mal noch ein paar Pflanzen kaufen.

    Bezüglich Kies hatte ich mittlerweile auch die Idee, denen vorne links so nen kleinen "Sandkasten" einzurichten. Muss mich aber mal noch informieren, wie ich das stabilisiere und welchen Sand man da nimmt.

    Und es hagelt im Moment ständig Neuigkeiten Gestern Abend kam ich heim und an Scheibe und Pflanzen waren einige Eier zu erkennen. Hab jetzt mal n bissl quer gelesen. Das mit dem separieren und aufziehen ist mir zur Zeit - während dem Einfahren - zu aufwändig. Ich werd sie erst mal da lassen, wo sie sind. Es kann ja durchaus sein, dass trotzdem 1-2 durch kommen. Und das muss ja auch nicht zwingend sein. Oder übersehe ich da irgendwelche Haken?

    Ein Gedanke bei der Gelegenheit: Hat jemand eine Idee, was sich "die Natur" dabei gedacht hat, das manche Fische ihre eigenen Eier fressen?

    Viele Grüße
    Markus
    Geändert von BOM (09.11.2018 um 11:00 Uhr)

  8. #18

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    Du hast ja z.Z. noch keinen weiteren Besatz drin, da kann es schon passieren, daß 1-2 Jungtiere durchkommen. Wenn erst andere Fische dabei sind, dann wird der Laich gefressen.
    Sand muss ziemlich dicht vom Kies getrennt werden, da er sonst unter den Kies sickert. Ist durch seine Dicht schwerer als der Kies und wandert daher immer nach unten. Streifen Plexiglas, mit Silikon am Glasboden festgeklebt, kann so eine Trennung darstellen.

  9. #19
    Benjamin1956
    Hallo Markus,

    warum manche Fische ihre eigenen Eier essen (Brutkannibalismus)?

    Nun,
    der Brutkannibalismus gab lange Zeit vielen Wissenschaftlern Rätsel auf. "Warum fressen bei manchen Fischen die Eltern regelmässig einen Teil oder sogar alle ihrer eigenen Nachkommen auf?"

    Keine befriedigende Erklärung bietet hier die Vermutung äusserer Faktoren (eine plötzliche Nahrungsknappheit).

    Einem Forscherteam der Universität Tübingen zufolge, welches dem Phänomen bei Strandgrundeln auf den Grund gegangen ist,
    kam zu dem Schluss,
    dass es an Unterschieden im Wesen der einzelnen Fische liegt.
    Und genau dieses Verhalten bietet Vorteile.

    Bei den Strandgrundeln (Pomatoschistus microps) sind nach der Eiablage durch die Weibchen die Männchen für die Brutpflege zuständig. Sie wachen teilweise über mehrere Gelege von verschiedenen Weibchen, reinigen das Nest und fächeln den Eiern zur besseren Versorgung Sauerstoff zu. Immer wieder lässt sich beobachten, dass sie die sorgfältig umhegten Eier teilweise fressen. Das Team um Martin Vallon und Katja Heubel konnte zeigen, dass unter gleichen Umweltbedingungen generell aktivere Individuen auch mehr Eier aus ihren Gelegen frassen. Sie stellten die Hypothese auf, dass der Kannibalismus Teil eines generellen Verhaltensmusters der Fische ist, eine Art überschiessender Nebeneffekt der Aktivität, die das Männchen nicht optimal steuern kann.

    Allerdings sei angemerkt, dass ein allgemein aktives Tier in anderen Situationen aber vermutlich Vorteile hat, sodass das Verhaltensmuster in der Evolution erhalten bleibt.


    Männliche Strandgrundeln fressen häufiger jüngere Eier. Diese sind gegenüber den älteren, weiter entwickelten weniger wertvoll, weil die Männchen mit ihnen noch weniger brutpflegerischen Aufwand hatten und theoretisch jeder weitere Tag Entwicklungsprobleme offenbaren könnte.

    Die Chancen für den Jungfisch stehen also kurz vor dem Schlupf besser. Umgekehrt sind die jüngeren Eier für das erwachsene Männchen nahrhafter.

    Fischmännchen machen sich aber nicht wahllos über die Eier im Gelege her, denn verschiedene Annahmen besagen zudem, dass durch den widersinnig wirkenden Kannibalismus geschädigte Eier beseitigt werden könnten oder dass durch die Reduzierung der Zahl das Restgelege besser mit Sauerstoff versorgt wird.

    soweit erstmal

    beste Grüße und weiterhin viel Glück,

    Benjamin

    •   Alt 14.11.2018 21:41

      Mister Ad Mister Ad ist offline

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  10. #20

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    Hallo Benjamin,

    wow. Danke für die ausführliche Erklärung. So ganz versteh ich das zwar immer noch nicht. Aber so ist die Natur wohl manchmal.

    So, mittlerweile sind 10 Perlhuhnbärblinge eingezogen. Am Tag 1 gab es etwas Rangeleien mit den Corys. Am 2. Tag haben sich die beiden schon nicht mehr für einander interessiert. Und mittlerweile schwimmen die Hühner schon echt schön in ihrer Gruppe zusammen quer durchs Becken. Echt schön zu beobachten. Auch 2 beim "Tanzen" (zuckend umeinander kreisen) hab ich schon beobachten können. Dachte zuerst, das sei ein Balzverhalten. Aber das müssten zwei Männer gewesen sein!? Die Corys legen weiter fleißig Eier. Echt produktiv Aber das hier etwas durch kommt, bedarf wohl wirklich Glück. Bzw. ich werd mir n kleines Aufzuchtbecken anlegen müssen.

    Bis dahin aber ein paar Fragen noch: Beim Füttern bin ich mir immer noch bezüglich der Mengen unsicher. Das Thema Lebend- und Frostfutter muss ich mir noch einmal genauer zu Gemüte führen. Wo bekomme ich das hier her und wie ist das mit dem selbst züchten. Zunächst habe ich die Tabs für die Panzerwelse. Die 6 Stück bekommen 2mal am Tag eine viertel Tablette. Scheint mir ok.

    Für die Hühner hatte ich zunächst Vipagran Baby von sera. Das blieb allerdings komplett an der Wasseroberfläche und ich konnte nie sehen, dass die da was von gefressen haben. Dann habe ich mir von JBL einfach das NovoBel geholt. Das werf ich genau so rein. Und wenn die flocken sinken, jagen die Hühner das regelrecht. Nur die weißen Flocken scheinen nicht so anzukommen. Jetzt frage ich mich auch hier, welche Menge für die 10 Winzlinge richtig ist? Die Größe der Flocken scheint kein Problem zu sein.

    Und dann für später: Welches Lebend- bzw. Frostfutter würdet Ihr empfehlen? Es sollte einigermaßen einfach sein. Und beim Frostfutter, kann ich da so kleine Mengen abtrennen, für den geringen Besatz? Sorry für die vielen Fragen, aber die Forumssuche hat zwar viele Informationen ausgespuckt, nur ist halt überall etwas anders. Sie es der Besatz, die Beckengröße, ...

    Danke Euch schonmal.

    Viele Grüße Markus