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  1. #1

    Talker
     
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    Guppys sterben

    Mein Sohn und ich haben uns vor einigen Wochen ein Aquarium angeschafft. Nach der 3-wöchigen Einfahrphase und nach dem Nitritpeak (Wasserwerte alle OK, Wasserwechsel wöchentlich ca. 1/3) haben wir uns vor 2 1/2 Wochen 5 Guppymännchen und 3 Armanogarnelen im Dehner Zoohandel gekauft. Wir haben die Tiere eingewöhnt, indem wir erst die Tüte ins Wasser gelegt haben und nach 10 Minuten immer wieder etwas Aquarium-Wasser dazugegeben haben.
    Nach einer Woche ist der erste Guppy gestorben, vor 3 Tagen sind zwei weitere gestorben, einer der verbliebenen sieht auch nicht mehr fit aus, hat einen weißen Belag auf dem Rücken. Den Garnelen geht es prächtig, haben sich sogar schon gehäutet.
    Was haben wir falsch gemacht? Habe etwas Angst, neue Fische zu kaufen, da ich noch weiß, in diese auch alle wieder sterben.
    Waren die Tiere vielleicht durch Überzüchtung zu empfindlich?

  2. #2

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    Hallo und Willkommen im Forum!

    Schade, daß ein Neueinstieg so traurig losgeht. Aber leider kein Einzelfall. Gerade Hochzuchtguppies sind nicht so unkompliziert wie es der Handel oft suggeriert. Sie stammen aus Massenzuchten in Fernost und stehen fast immer unter Medikamenten. Daher ist der Transport und das Umsetzen erst in der Handlung, dann daheim, immer Stress und Umstellung auf andere Wasserwerte ein Hauptgrund für die Erkrankungen.
    Besser wäre es von einem privaten Züchter oder Halter aus der Umgebung Tiere zu übernehmen, die sind ohne Medikamente und in ähnlichem Wasser groß geworden und daher robuster.
    Eventuell könnte man auch statt der Hochzuchtguppies auf Endler-Guppies umsteigen, die kleiner aber weniger empfindlich sind.
    Wie groß ist Euer Aquarium? Die Amanos werden recht groß, mögen mehr Gesellschaft der eigenen Art und brauchen eigentlich mehr als nur 60cm Beckenlänge, da sie sehr bewegungsfreudig sind.
    Hier mal ein paar Infos zu Guppyerkrankungen: https://www.drta-archiv.de/guppy-krankheiten/

  3. Danke an fossybear für diesen Beitrag von:


  4. #3

    Talker
     
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    Hallo!
    Wie Gregor bereits erwähnt hat, kann es an Überzucht liegen. Es gibt natürlich noch weitere Faktoren wie Futter, Sauerstoff, Wasserwerte, Besatz. Licht,..
    Männchen bei Fischen sind sehr kribbelig, da sie sich oft nicht mehr unter Kontrolle haben wenn ihre Hormone durchdrehen
    Wenn die Männchen sich gegenseitig anfeinden kann es gut sein, dass die Schwächeren eingegangen sind.
    Wie viele leben denn noch? Wenn es Zwei/Drei überlebt haben, liegt es nicht an den allgemeinen Faktoren.
    Könnte ein Grund sein
    Viel Glück und Spaß und hoffentlich noch viel Freude an dem Hobby!
    VG Nemotop