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  1. #1

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    Skalarmännchen wieder zum fressen animieren

    Hallo,

    in meinem Becken hatte ich 2 Skalarpärchen, wovon 1 Weibchen gestorben ist.
    Dieses habe ich vor 3 Wochen, nach langer Suche, durch ein neues, in der Größe passendes Weibchen, ersetzt.
    Die laichen jetzt auch in den 3 Wochen schon zum 3. Mal, da ist alles gut.

    Mit dem neuen Weibchen hat das Männchen angefangen das andere Männchen massiv in dessen Revier anzugreifen.

    Habe es beobachtet, aber zuerst ok gesagt.
    Dann gesehen das es auch immer im Zusammenhang mit Fütterung ist und beide Männchen nicht fressen weil sie sich nur angiften.
    Beide Mäuler haben weiße Stellen weil sie sich immer wieder verbeißen.

    Die letzten Wochen hat das Männchen wenig gefressen.
    Die letzten Tage (4-5 gesehen) gar nicht mehr.
    Noch nicht mal rote Mückenlarven, die mit der Pinzette vor dem Maul waren.

    Habe mir jetzt den Fisch angeschaut und gesehen das die Kiemen "abstehen".
    Bin dann zu meinem Fisch-Verkäufer gefahren und die Bilder gezeigt.
    Der meinte das nicht die Kiemen abstehen, sondern der Bauch zurücksteht.
    Das andere Männchen würde den kaputt machen, wenn ich nicht was mache.
    Und der Stress würde dazu führen das er eben nicht mehr Frist.

    Habe gestern aus meinem Ausweichbecken (50 L) das Wasser raus, Wasser aus dem RIO rein,
    das Skalarpärchen gefangen und umgesetzt.
    Das Weibchen frisst auch heute wieder, das Männchen nicht.

    Hat jemand Ideen, Erfahrungen, Tipps wie ich das Männchen wieder zum fressen bringen kann?
    Flockenfutter, Granulat und Pinzette mit Mückenlarven wird einfach ignoriert.
    Oder wenigstens irgendwie unterstützen kann damit es sich wieder stabilisiert.

    Danke für Rückmeldung.

    Gruß Stefan

  2. #2

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    Vielleicht könntest Du probieren, an zwei verschiedenen, weit auseinander liegenden Stellen im Aquarium zu füttern?
    Vielleicht hilft das ja...

    •   Alt 10.02.2019 20:14

      Mister Ad Mister Ad ist offline

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  3. #3

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    Hi!
    Wie groß ist Das Skalarbecken? Wie ist es strukturiert? Skalare kämpfen so lange bis der Gegner verschwindet. Wenn er das nicht kann, da im Aquarium dies Möglichkeit nicht besteht, so lange bis einer tot ist.
    Was für Skalare sind es, naturfarbene oder Farbzuchten? Bei Farbzuchten sind die Aggressionen meist extremer, da ihnen die innerartlichen Kommunikationsmöglichkeit über die Streifenintensität fehlen.
    Das 50 Liter Becken ist immer noch Stress pur für das Männchen, solange das Weibchen dabei ist. Der Raum ist zu eng für 2 Tiere und durch das Weibchen ist er immer in Alarmbereitschaft. Setze ihn allein, Temperatur auf mindestens 28 Grad. Wenn die Verletzungen und die Traumatisierung nicht zu stark sind, kommt der Appetit nach einigen Tagen wieder.
    Zeig mal ein Bild des Tieres, dann kann man mehr dazu sagen.

  4. #4

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    Hallo Uli,

    ein 50 L Becken und ein Skalar mit Körperlänge 10cm und Höhe > 20 cm hat nicht so viele Stellen wo ich füttern kann
    Hatte es aber auch dennoch probiert.

    Im großen Becken wurde immer an 2 Stellen gefüttert.

    Gruß Stefan

  5. #5

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    Ja, ich hoffe, daß das kleine Becken nur eine kurzfristige Notlösung ist?

  6. #6

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    Hallo Gregor,

    >Wie groß ist Das Skalarbecken?
    RIO 350 mit 120 x 60 x 50 cm.

    >Wie ist es strukturiert?
    Im Ansatz auf dem 1 Bild zu sehen.
    2 Wurzelgruppen links rechts die bis zur Wasseroberfläche gehen.
    Auf der einen Seite steht eine Amaz. Schwertpf. als Laichsubstrat, auf der anderen habe ich 2 andere Echinodorus Arten gepflanzt
    und den Argent. Froschlöffel raus.

    >Skalare kämpfen so lange bis der Gegner verschwindet. Wenn er das nicht kann, da im Aquarium dies Möglichkeit nicht besteht, so lange bis einer tot ist.
    Das sollte passen, die hätten auch die Reviere tauschen können.

    >Was für Skalare sind es, naturfarbene oder Farbzuchten? Bei Farbzuchten sind die Aggressionen meist extremer, da ihnen die innerartlichen
    >Kommunikationsmöglichkeit über die Streifenintensität fehlen.
    Natur.
    Das neue Weibchen hat einen Einschlag aus Nachzucht.

    >Das 50 Liter Becken ist immer noch Stress pur für das Männchen,
    >solange das Weibchen dabei ist.
    >Der Raum ist zu eng für 2 Tiere und durch das Weibchen ist er immer in Alarmbereitschaft.
    Klar. Aber ich habe kein 3. Becken / Platz für das Weibchen.

    >Setze ihn allein,
    Die stehen eigentlich ganz ruhig.
    Siehe Anlage Bilder 5 + 6.
    Atmet ruhig, wenn ich ans Becken gehen ist er da schaut, wackelt, nur Frist er nicht.

    >Temperatur auf mindestens 28 Grad.
    Warum höher.
    Habe die Temp. bewusst auf 23 Grad gesenkt um den Stoffwechsel zu senken.

    >Wenn die Verletzungen und die Traumatisierung nicht zu stark sind, kommt der Appetit nach einigen Tagen wieder.
    > Zeig mal ein Bild des Tieres, dann kann man mehr dazu sagen.
    Habe dir als Anlage Bilder geschickt. 2,3,4 zeigt den Fisch aus dem großen Becken.

    Danke für jeden Tipp.

    Gruß Stefan
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  7. #7

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    Hallo Uli,

    das Becken ist SICHER eine Notlösung.
    Ich will das Männchen stabilisieren, wieder zum Fressen bringen.
    Dann starte ich noch 1-2 Versuche im großen Becken um das Paar zurück zu bringen.
    Evtl.. auch durch umbauten.
    Sollte das nicht helfen würde ich ein Paar abgeben.

    Gruß Stefan

  8. Danke an Steffer für diesen Beitrag von:


  9. #8

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    Na denn...

  10. #9

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    Hi!
    Naja, kein Wunder, das Becken ist für 2 Paare einfach zu klein, 120cm reichen gerade für ein einzelnes Paar, wobei die Paarhaltung auf Dauer nicht wirklich funktioniert, da sie sich nach jeder Brutsaison neue Partner suchen. Da ist der Aerger bei nur 4 Tieren auf so engem Raum vorprogrammiert.
    Geschwächte Tiere brauchen mehr Wärme, der Stoffwechsel soll ja gerade hochgefahren werden , bei so kaltem Wasser ist es kein Wunder wenn er sich kaum bewegt und keinen Appetit hat.

    •   Alt 11.02.2019 20:14

      Mister Ad Mister Ad ist offline

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  11. #10

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    Hallo,

    >Naja, kein Wunder, das Becken ist für 2 Paare einfach zu klein, 120cm reichen gerade für ein einzelnes Paar,
    >wobei die Paarhaltung auf Dauer nicht wirklich funktioniert,
    >da sie sich nach jeder Brutsaison neue Partner suchen.
    >Da ist der Aerger bei nur 4 Tieren auf so engem Raum vorprogrammiert.

    Das Becken ist strukturiert, die Pärchen Laichen im 1-2 Wochentakt.
    Und das über 1-2 Jahre.
    Da ist nichts programmiert und zu klein.

    Das schreibe ich für Leser, die sich für Skalare interessieren, und es dann mit Skalaren 15 x 30 cm zutun bekommen.
    Das geht, keine Angst, auch in 120 cm.

    >Geschwächte Tiere brauchen mehr Wärme, der Stoffwechsel soll ja gerade hochgefahren werden , bei so kaltem Wasser ist es kein Wunder wenn er sich kaum
    >bewegt und keinen Appetit hat.

    Da gebe ich dir grundsätzlich Recht.
    Aber zuerst muss ich den Fisch mal "entspannen". Also in ein Becken setzen wo er zuerst seine Ruhe hat.
    Und damit er mit seinen vorhandenen Mitteln im Körper klar kommt habe ich eben die Temp. reduziert.

    Gruß Stefan