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  1. #11

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    Hallo Holmer,

    knifflig
    Einen richtig guten Ansatzpunkt habe ich bisher noch nicht gefunden.

    Beim Filter würde mich mehr das Volumen wie die Durchflußmenge interessieren.

    Den Bodengrund solltest du auch noch einmal überprüfen.
    Einfach mal mit einem Stab vorsichtig im Bodengrund stochern und falls Luftblasen aufsteigen, daran schnuppern.
    Die Wurzeln der Pflanzen kann auch ein Indikator sein.
    Gesunde Wurzeln sehen hell/weißlich aus.

    Kommen wir mal zu den Fischen und Futter.
    Hauptsächlich Flockenfutter. Wie alt ist das Futter?
    Flockenfutter kann alles mögliche sein und in 3 Minuten gefressen ist leider auch keine genaue Mengenangabe.

    Die Verkrümmung und den Buckel sagt leider nicht viel aus. Ich denke auch das da mehr zu beobachten ist wie 1 Tag apahtisch.
    Veränderte sich die Farbe, die Atmung, Schwimmverhalten usw.?
    Bild?

    Um auch einmal irgendwo einen Anfang zu finden, schlage ich folgende Schritte vor.

    Den Bodengrund solltest du mal mit einer Mulmglocke durchmulmen.
    Wöchentliche Wasserwechsel in Höhe von 30-50% (50-80 Liter)
    Und das wichtigste. Im Moment das AQ und die Fische mal ganz genau beobachten.
    Da muß mehr zu sehen sein wie bisher angegeben.

  2. #12

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    Hallo mich würde mal Intressieren wie der Kod der Fische aussieht hat er eine Farbe oder ist er eher weiss ? Bildet er eher lange "würste oder bricht er sofort ab ?

    Gruss Patrick

    •   Alt 24.08.2005 18:29

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  3. #13

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    Hi Patrick,

    ich will Dir zwar keine Angst einjagen, beim Roten Kreuz habe ich aber gelernt, immer vom Schlimmsten auszugehen bzw. das Schlimmste anzunehmen.

    Daher möchte ich Dir diesen Beitrag nicht vorenthalten:

    Tuberkulose
    Die Fischtuberkulose hat viele Erscheinungsformen. In den meisten Fällen magern die Fische ohne einen ersichtlichen Grund stark ab, oft ist auch eine Krümmung der Wirbelsäule zu beobachten. Die Krankheit kommt sehr häufig vor, wird aber von den meisten kräftigen Fischen überwunden, ohne größere Schäden zu hinterlassen. Die sichtbar erkrankten Fische sollten noch lebend aus dem Becken entfernt und abgetötet werden, bevor ihre Leiche andere Beckeninsassen infiziert.

    Quelle: Zierfischkrankheiten

    Hoffen wir das beste u. das es nicht zutrifft.

    schöne Grüsse
    Claus

  4. #14

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    na ich hab das Problem ja nicht ich wollte nur wissen wie der Kod aussieht ich hab mich die letzen paar Wochen Intensiv mit Guppys befasst und so ziemlich alles gelesen was mal drüber geschrieben wurde und viele Krankheiten kann man am Kod erkennen deshalb wollte ich das wissen

  5. #15

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    Originally posted by Heinz Unger@24.08.2005 - 18:01
    Die Verkrümmung und den Buckel sagt leider nicht viel aus. Ich denke auch das da mehr zu beobachten ist wie 1 Tag apahtisch.
    Hallo,

    eine verkrümmte Wirbelsäule oder ein Buckel können auch auf Inzest hindeuten.
    Ebenso reduzieren sich die Wurfgrößen bis sie ausbleiben.
    Inzesterscheinungen sind:
    • Missbildungen der Wirbelsäule, Kopfdeformation
    • mehr als 10tel der Tiere sind Totgeburten
    • ausbleibende Würfe
    • ständig zu kleine Würfe
    • Jungfische bleiben kleiner als die Eltern
    • Jungfische versterben kurz nach Erreichen der Geschlechtsreife
    Vielleicht mal einen neuen Stamm einkreuzen?

  6. #16

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    Moin,

    zum Beitrag von Heinz:
    #Beim Filter würde mich mehr das Volumen wie die Durchflußmenge interessieren.
    Der Filter ist von Vitakraft, denke er heißt VITA TECH 570. Das Volumen schätze ich auf etwa 1 l.

    #Den Bodengrund solltest du auch noch einmal überprüfen.
    #Einfach mal mit einem Stab vorsichtig im Bodengrund stochern und falls Luftblasen aufsteigen, #daran schnuppern.
    Es steigen keine Luftblasen auf

    #Die Wurzeln der Pflanzen kann auch ein Indikator sein.
    #Gesunde Wurzeln sehen hell/weißlich aus.
    Ich bin mit dem Wachstum nicht so recht zufrieden, denke das liegt am pH bzw CO2 wert in Verbindung mit dem hohen Phosphatwert. Die Wurzeln sind teilweise hell (=gesund), aber auch teilweise tot. Aber davon duerften die Tiere nicht sterben.

    #Kommen wir mal zu den Fischen und Futter.
    #Hauptsächlich Flockenfutter. Wie alt ist das Futter?
    #Flockenfutter kann alles mögliche sein und in 3 Minuten gefressen ist leider auch keine genaue #Mengenangabe.
    Das Futter ist inzwischen etwa ein Jahr alt. Die Menge kann man auch so beschreiben: Eine Priese.

    #Die Verkrümmung und den Buckel sagt leider nicht viel aus. Ich denke auch das da mehr zu #beobachten ist wie 1 Tag apahtisch.
    #Veränderte sich die Farbe, die Atmung, Schwimmverhalten usw.?
    #Bild?
    Zur Farbe: Sie verlieren ihre Intensität, werden gräulich
    Atmung: Unauffällig
    Schwimmverhalten: langsam, oder am Boden
    Manchmal Starkes Abmagern trotz Futteraufnahme, s.u. zu THC
    Das alles trifft aber nur auf die Tiere zu, die sterben. Das ist hin und wieder einer, nicht jeden Tag.

    zu Patricks Beitrag:
    #Hallo mich würde mal Intressieren wie der Kod der Fische aussieht hat er eine Farbe oder ist er #eher weiss ? Bildet er eher lange "würste oder bricht er sofort ab ?
    Habe beides Beobachtet, wie das bei den sterbenden Tieren ist, weiss ich nicht, im Moment ist keins am Sterben.

    zum Beitrag von Claus
    #Tuberkulose
    #Die Fischtuberkulose hat viele Erscheinungsformen. In den meisten Fällen magern die Fische #ohne einen ersichtlichen Grund stark ab, oft ist auch eine Krümmung der Wirbelsäule zu #beobachten. Die Krankheit kommt sehr häufig vor, wird aber von den meisten kräftigen Fischen #überwunden, ohne größere Schäden zu hinterlassen. Die sichtbar erkrankten Fische sollten noch #lebend aus dem Becken entfernt und abgetötet werden, bevor ihre Leiche andere Beckeninsassen #infiziert.
    #Quelle: Zierfischkrankheiten
    Meines Wissens ist der Keim in fast allen Aquarien vorhanden. Es kommt aber nur zum Ausbruch, wenn die Tiere aus welchen Gründen auch immer (und diese(n) Gründe/Grund suche ich&#33 geschwächt sind. Ich halte es gut für möglich, dass der finale Vorgang auf Tuberkulose zurück zu führen ist.

    zu Scavenger
    #Inzesterscheinungen sind:
    #Missbildungen der Wirbelsäule, Kopfdeformation
    Die sollten dann aber von Geburt an da sein -> negativ
    #mehr als 10tel der Tiere sind Totgeburten
    Negativ
    #ausbleibende Würfe
    ständig zu kleine Würfe
    # Nur bei den Ancistren, die Guppys werfen ständig. Viele/die meisten Jungtiere erreichen (auch im Einzelbecken) nicht das Erwachsenenalter
    #Jungfische bleiben kleiner als die Eltern
    weiss ich nicht
    #Jungfische versterben kurz nach Erreichen der Geschlechtsreife
    Kommt oefter vor
    Insgesamt glaube ich nicht, dass da das Problem liegt. Davon sterben nämlich die Mollys nicht. Meine Tiere stammen von verschiedenen Eltern ab.

    Gruß
    Holmer (had)

  7. #17

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    Hi

    Inzest glaube ich auch weniger, Fisch-TBC ist wahrscheinlicher. Aber auch irgendwelche Darmparasiten oder andere bakterielle Erkrankungen wären möglich. Es gibt solche Aquarien wo immer wieder Fische sterben, nach und nach. beste Möglichkeit wenn man gar nicht auf die Lösung kommt, das Aquarium komplett seperieren (alles nur für das Aquarium, nicht zB ein Kescher für alle Aquarien zusammen) und aussterben lassen, keine neuen Fische dazu. Ist der letzte tot, dann das AQuarium völlig leerräumen, alles desinfizieren, Pflanzen, Bodengrund, Filtermedien, ect wegschmeißen und komplett von vorne anfangen. Wäre aber nur im äußersten Notfall wirklich anzuraten.

    Und, wenn Du es genau wissen willst, schnapp Dir den nächsten sterbenden Fisch (er muß noch leben) und bringe ihn zu einem Tierarzt, Tierärztliche Hochschule die auf Fische spezielisiert ist, udn laß ihn dort untersuchen. Nur wichtig, die Tieer müssen wirklich noch leben, viele Krankheitserreger verlassen bereits kurz nach dem Tod des Wirtes diesen, oft nuir wenige Minuten später. Dann bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. So jedenfalls eine wirklich qualifizierte Antwort zu geben, halte ich schon fast für unmöglich.

    Wegen des Pflanzenwachstums würde ich mal die Mittagspause weglassen. je nachdem wie lange vorher und nachher das Licht noch rennt, kann es sein das es für die Pflanzen zu wenig ist, 5 Std mindestens an einem Stück sollte es schon an Beleuchtungszeit sein.

    Das Futter selbst wäre mir persönlich zu alt. Viele Vitamine sind extrem sauerstoff und wärmeempfindlich. Nach dem öffnen der Dose verliet das Futter extrem schnell an Nährwert. Das Futter selbst wird dadurch nicht schlecht, nur fehlen halt Vitamine. Die kann man allerdings auch seperat zuführen, wäre auf jeden Fall in diesem Fall nicht verkehrt.

    Gleichzeitig würde ich mal mit dem Wasserwechsel etwas "spielen". Heißt mal einige Wochen besser so 2 Monate großzügig Wasserwechseln, 20-30l bei 160 ist nicht wirklich bemerkbar, ist ja eher ein "Tropfen". Genau beobachten wie die Tiere sich verhalten.

    beste Grüße

    Dany

  8. #18

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    Hallo Holmer,
    Deine Ausage beantwortet meine Frage noch nicht ganz da mehr die Farbe des Kods entscheidend ist sollte r mehr weislich und in langen fäden aus den Fischen kommen hast du schlicht und ergreifend das Problem das deine Fische an Nährstoffmangel leiden. In dem Fall solltest du einfach mal auf anderes Futter zurückgreifen. Einfach mal lebend oder Frostfutter probieren.

  9. #19

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    Moin,

    nach sovielen Antworten möchte ich Euch auf dem Laufenden halten.

    Also: Ich habe mir inzwischen selber einen Phosphat-Test gekauft. Meine Messung ergibt noch deutlich mehr als beim Händler: < 2 ml/l Leitungswasser. Also auf Suche gegangen und fündig geworden: Das Leitungswasser wird aufgereitet (Impfbiene). Der Vermieter hat sich bereit erklärt, die auszumachen, wenn ich einen Wasserwechsel machen muss. Inzwischen ist der Wert im Becken nach einem größeren WW auf die Häfte gesunken (nach meiner Messung 1ml/l). Ich denke, der wird bei den nächsten Wasserwechseln noch weiter sinken. Ich wollte das Wasser nicht total austauschen, um die Tiere nicht noch schlimmer zu schocken als ohnehin schon.
    Weiterhin habe ich mir eine Bio-CO2-Versorgung gebaut. Nun sieht man sehr deutlich, dass die Pflanzen arbeiten, sie geben viiiiel mehr Bläschen(=O2) ins Wasser ab als vorher. Die beiden Aktionen werden meinem Wissen nach primär den Pflanzen dienlich sein, aber vielleicht hat das auch positive Auswirkungen auf die Fische (&#092;hoff). Bisher habe ich keine weiteren Abgänge gehabt.
    Zum Futter: Ich weiss, ist etwas alt. Ist allerdings nicht das alleinige Futter. Ich fütter Obst/Gemüse und auch weisse Mückenlarven sowohl gefiergetrocknet als auch lebend hin und wieder zu. Und auch "Wels"-Tabletten. Und frische Algen gibts immer .

    Gruß
    Holmer

    •   Alt 29.08.2005 11:18

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  10. #20

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    Originally posted by had@29.08.2005 - 11:18
    Also: Ich habe mir inzwischen selber einen Phosphat-Test gekauft. Meine Messung ergibt noch deutlich mehr als beim Händler: < 2 ml/l Leitungswasser. Also auf Suche gegangen und fündig geworden: Das Leitungswasser wird aufgereitet (Impfbiene).
    Hallo Holmer,

    ich verstehe das Ergebnis Deiner Messung noch nicht so richtig. Hast Du jetzt mehr als 2 mg Phosphat pro Liter Wasser gemessen?

    Grüsse, Timo.