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  1. #11

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    Hallo

    Naja wohlfühlen, fragen kann man nicht stimmt.
    Aber ich glaube wenn man ein gesundes Wachstum und ein gesundes Artverhalten erkennen kann, und der Fisch Gesund,Agil ist und auch frißt denke ich schon das man davon ausgehen kann das er sich wohlfühlt.
    Ich glaube jeder negative Eingriff oder schwankende ww, erkennt man sehr wohl am verhalten der Fische sowie der Pflanzen wenn das Gleichgewicht aus welchen Gründen auch immer aus dem Gleichgewicht gerät.
    Ich denke da sind Mensch und Tier nicht anders jeder reagiert auf Dauer sehr wohl auf Einflüsse die eher nicht positiv sind. Meine Meinung dazu.
    Und ich denke Erfahrungsberichte sowie hinzuziehen von Literatur was kann, was gut ist kann nicht schaden.
    Es steht sicherlich außer Frage das einige sensible Arten ein sehr wohl artgerechtes halten von nöten ist.
    Ich glaube wenn man diese beiden Komponenten zu Rate zieht Erfahrung von Aquarianern und Literatur kommt man gut zu einem Nenner.
    LG Osaris/Stephan

  2. #12

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    Na ja die Sache zu dem Wohlfühlen. Wie oft kamen schon Leute ins Af und meinten dann ihre Prchtschmerlen, Mollys, Antennenwelse und SChwertträger ect. würden sich in ihrem 60er Becken wohl fühlen. Auch ein Fisch der völlig falsch gehalten wird zeigt es oft am Anfang gar nichts. Und wenn gesagt wird, das sich die Prchtschmerlen in einem kleinerem Becken "wohl fühlen" und mit 15cm schon ausgewachsen sind, glaube ich nicht das sie sich wohl fühlen.

    •   Alt 25.08.2005 19:07

      Mister Ad Mister Ad ist offline

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  3. #13

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    Sicher sollte man darauf achten was der Fisch braucht wie groß ist das Becken wie groß wird er selber.
    Ein artegerechtes halten beinhaltet sehr wohl auch diese kriterien, ww, wie groß wird der Fisch,wie groß ist das Becken, Temperatur,anzahl der Fische mit bezug auf die Größe des Beckes ect.
    Ich wollte ledeglich darauf hinaus um auf das Thema wohlbefinden zu kommen das kleine abweichungen dem Fisch ansich nicht schadet wenn man ihn ihm großen und ganzen artgerecht hält.
    Und wegen der Beckengröße vs Prachtschmerlen denke ich gibt es doch besimmt ein mindestmaß was angebracht wäre um Prachtschmerlen zu halten.
    Und aquaheini ich glaube auch das diese kombi wie du sie beschrieben den Fischen gar nicht gut tut, aber das wäre auch kein artgerechts halten, Becken zu klein usw
    LG Osaris

  4. #14

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    Hi, ich bin es Felix Ich will mir ein 1.50 Meter Becken zulegen. Da will ich 5 Prachtschmerlen reinsetzen, dazu drei Antennenwelse, 5 rückenschwimmende Kongowelse und einen Feuerschwanz oder einen grünen Fransenlipper.
    Passt das???
    MfG Felix :gott:
    Hi,

    die Kombination Prachtschmerle, feuerschwanz oder Fransenlipper ist selbst in einem 1,5 m Becken keinesfalls empfehenswert, das Becken wird für die Kombination noch zu klein sein und die Tiere kommen sich ins Gehege.

    Ich finde die Frage nach den Wasserwerten recht lustig, Prachtschmerlen sind laichwandernde Fische von sehr weichem Wasser bis ins Brackwasser, bzgl. der Härtegrade sind sie tolerant, empfehlenswerter sind gute Filterung (starke Fresser) und gute Wasserpflege.

    Nicht unter 5 Tieren halten, 3 sind zu wenig, die Tiere sind sher agil in größeren Gruppen, wenn jemand schreibt, seine 3 Prachtschmerlen wären eher ruhig, ist das ein beleg für eine zu kleine Gruppe.

    Mit 15 cm sind sie keinesfalls ausgewachsen, die größte, die ich habe ist um die 16 cm, wächst weiter, im Verein war eine mit 24 cm.

    Noch ein Link:

    http://www.scalare-online.de/aquaristik/db...cracanthus.html

    Gruss Ralf

  5. #15

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    Ich habe auch zwei Prachtschmerlen in einem viel zu kleinen Becken (schlechte Informantion durch Zoohändler) Ich würde diese Tiere gerne abgeben, aber leider hatte ich mal einen Befall von Fisch TB und diese tiere nimmt mir doch keiner mehr ab, oder? sie sind gesund und munter. Was soll ich jetzt mit diesen wunderschönen Tieren machen? Soll ich sie töten, weil sie zu groß für mein Becken sind, oder soll ich sie behalten?????

  6. #16

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    Hi,

    Du kannst sie ohne Bedenken abgeben, und verschweige das Fischtuberkulose.

    Begründnung: Fischtuberkuloseerreger sind in 99 % aller bundesdeutschen Aquarien, wenn nicht noch mehr. Es ist in aller Regel nur eine Frage der Wasserpflege und der Vergesellschafzung (stressarm), ob sie ausbricht oder nicht. Mach Dir deswegen mal keine weiteren Gedanken. Ich habe auch Tiere aus einem "TB-verseuchten" Becken übernommen, die leben seit Jahren quitschfiedel.

    Gruss Ralf

  7. #17

    Talker
     
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    Mal ehrlich, ich hätte ein schlechtes Gewissen die TB zu verschweigen. Schließlich habe ich mir auch durch einen erkrankten Fisch die TB eingeschleppt.
    Ich kann ja einfach mal ein Inserat aufgeben und wenn sich einer auskennt, wird er die beiden auch so nehmen. Momentan sind ja auch alle Fische gesund.

  8. #18
    ruffy415
    hi,
    also ich würde das nicht verschweigen, da hätt ich ein schlechtes gwissen und falls es mal rauskommt, hat man den ärger am hals.
    das mit dem inserat ist ne gute idee.

    viel glück

  9. #19

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    Hi,

    schön, daß Ihr Euch soviele Sorgen macht, aber Ihr verkennt die Realität etwas.

    Du gehst in ein AQ-Geschäft, kaufst Sumatrabarben -> Schwupp, holst Du Dir Fisch-Tuberkulose-Erreger ins Becken.

    Du gehst in ein AQ-Geschäft, kaufst Zwergfadenfische -> Schwupp, holst Du Dir Fisch-Tuberkulose-Erreger ins Becken.

    Du gehst in ein AQ-Geschäft, kaufst Keilfleckbarben -> Schwupp, holst Du Dir Fisch-Tuberkulose-Erreger ins Becken.

    Du gehst in ein AQ-Geschäft, kaufst Neonsalmler -> Schwupp, holst Du Dir Fisch-Tuberkulose-Erreger ins Becken.

    Du gehst in ein AQ-Geschäft, kaufst Trauermantelsalmler -> Schwupp, holst Du Dir Fisch-Tuberkulose-Erreger ins Becken.

    Die Liste läßt sich beliebig fortsetzen, selbst Eure Becken sind keineswegs frei von Fischtuberkulose-Erregern, und Ihr habt mitnichten die Krankheit mit einem besonderen Fisch ins Becken geholt.

    Bevor jetzt hier auf den Handel eingeprügelt wird, bei Tieren von Privatzüchtern oder selbst bei reinen Abgaben von Fischen aus Becken sieht es keinesfalls anders aus.

    Aeromonas/Pseudomonas Bakterien sind allgegenwärtig und in jedem Aquarium vertreten.

    Es kommt lediglich auf die Fitness, den gesundheitszustand der Tiere an, der Effektivität ihrer eigenen Körperabwehr, ob sie ausbricht oder nicht.

    Ein Beispiel: Vor 4 Jahren hatten wir im AQ Verein ein Becken mit Barben und Schmerle, wo viele Barben an offenen Aufbrüchen litten. Diagnose (s.u.) Fischtuberkulose. Wir haben das Becken ausgeräumt, die Schmerlen und Haibarben zwischgelagert, die anderen schwest befallenen Barben abgetötet, das Becken desinfiziert, neu angfahren, die Haibarben und Schmerlen leben heute noch bei bester Gesundheit und wachsen weiter. Meint Ihr, die Tiere wären nicht befallen ?

    Die Einschränkung: Fisch-TB ist schnell an den Symptomen diagnostiziert, doch stellt sich die Frage, ob es wirklich immer Fisch-TB ist. Ohne genaue mikrobiologische Untersuchung läßt sich das wohl nie klären. Es gibt weitere Erreger aus der Pseudomonas/Aeromonas Verwandtschaft, die bei Ausbruch ähnliche Symptome zeigen wie Rückgratverkrümmung, offene Aufbrüche, Gewebswassereinlagerungen (Aufblähen der Tiere), Glotzaugen und Gewebsblutungen und manche andere. Auf der Basis Fisch-TB zu diagnostizieren, ist heikel und mit vielen Fehlern behaftet. Auf der anderen Seite ist es meist unerheblich, ob es Erreger a, b oder c der Verwandtschaften dieser beiden Bakteriengattungen ist, da die Infektionswege, die Symptome selber und die "geringen" Möglichkeiten einer echten Behandlung, bei diesen inneren bakteriellen Infektionen sehr ähnlich ist. Bringe einen Fisch zum Tierarzt, lasse ihn mikrobiologisch untersuchen, er wird so gut wie immer Erreger aus diesen beiden Gruppen finden.

    Leider sind gerade unter den bakteriellen Fischkrankheiten Multiresistenzen gegen viele, wenn nicht die Mehrzahl der Antibiotika verbreitet, darunter auch mittlerweile gegen Reserveantibiotika aus der Humanmedizin (ich müsste noch mal den aktuellen Stand recherchieren). Bei solchen Behandlungen erreicht man oft sehr wenig. Besser ist es da, befallene Tiere abzutöten und bei den mit ihnen vergesellschafteten Tieren auf beste Lebensbedingungen durch gute Wasserpflege, abwechslungsreiche und mit Ballaststoffen reiche Nahrung (je nach Art unterschiedlich), stressfreie, artgerechte Einrichtung des AQ usw. zu achten. Vielfach lösen sich die Probleme dann von selbst mit der Zeit.

    Gruss Ralf

    •   Alt 26.08.2005 06:54

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