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  1. #1

    Talker
     
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    Gestaltung Malawibecken

    Hallo,

    nachdem ich nun einen Abnehmer für meinen letzten Scalar gefunden habe, möchte ich mein bisheriges Gesellschaftsaquarium (245 l) neu gestalten.
    Meine derzeitige Vorstellung beinhaltet eine radikale Änderung der Beckengestaltung mittels dunkler Rückwand, dunkler Decore-Stone-Aufbauten (Form ist ähnlich wie Lochgestein) und dunklem (ggf. schwarzem) Sand um die Farben der Fische (Pseudotropheus bau und rot) zu steigern und dominant wirken zu lassen.
    Mir ist dabei klar, dass diese Gestaltung einer "Biotopvorstellung", zumindest was die Farbe des Bodengrundes anbelangt, völlig entgegensteht.
    Ich kann aber zZ. nicht erkennen, dass die Fische darunter leiden würden.
    Insoweit interessiert mich Eure grundsätzliche Meinung und habe in diesem Zusammenhang folgende Fragen:.
    1. Hat/hatte jemand ein ähnlich gestaltetes Becken und welche Erfahrungen gibt es?
    2. Ist meine Befürchtung, die Fische passn sich der Farbe des Bodengrundes an und werden statt "leuchtend" (dunkler Bodengrund soll ja eigentlich die Farbintensität der Fische steigern!) eher grau bzw. dunkel, zutreffend?
    3. Gibt es im Handel "natürlichen" schwarzen Sand oder nur den epoxydharzummantelten bzw. gefärbten Sand?
    4. Hat jemand negative Erfahrungen mit epoxydharzummantelten Sand gemacht und welche?

    Ich hoffe, dass ich nicht gleich zu viele Fragen gestellt habe und bin gespannt auf Eure Meinungen/Antworten.

    Gruß
    Uli

  2. #2

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    Hi Uli,

    die Farbe des Bodengrundes Rückwand ect ist den Fischen schnurz. Die wissen nur das das Becken für sie auf Dauer zu klein ist

    Malawis sollten erst ab 300l in Betracht gezogen werden

    MfG Frank

    •   Alt 18.01.2011 17:11

      Mister Ad Mister Ad ist offline

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  3. #3

    Talker
     
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    Hi Frank,
    erst mal danke für die zeitnahe Rückäußerung.
    Die Beckengröße kann ich leider nicht ändern. Ich weiß, dass es grenzwertig ist und würde gern Deine Möglichkeiten haben!
    Wenn es absolut nicht geht, würde ich natürlich umdenken müssen.
    Ich möchte aber mal etwas Neues machen und finde insbesondere die Farben blau+gelb/rot und Farbintensität der Malawis einfach toll. Außerdem würde sich der bisher betriebene Aufwand für die Wasseraufbereitung auf 0 reduzieren.
    Im Fachgeschäft wurde mir gesagt, dass es mit 5 Pseudotropheus saulosi + 5 Labidochromis gigus od. maingano klappen könnte. Gehen würde auch eine Gruppe Pseudotropheus blau+rot, die ich favorisieren würde.
    Da der Bodengrund den Fischen egal ist, würde dies ja meine Variante nicht ausschließen.
    Die entscheidende Frage ist aber, wie verändert sich die Farbe der Fische?
    Bevor ich den Sand kaufe, würde ich schon etwas Klarheit haben wollen.
    MfG
    Uli

  4. #4

    Talker
     
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    Hi,
    also ich würde lieber normalen Sand (Quarzsand) nehmen.
    Soweit ich weiß, gibts es keinen natürlichen schwarzen Sand, der wird immer ummantelt, angemalt oder sonstwie gefärbt sein.
    Außerdem bleibt bei einem Mbuna Becken nicht viel Sand über,
    die Steinenaufbauten bedecken ja fast den kompletten Sand und wenn du dunkle/schwarze Steine + Rückwand nimmst, würde mir das als Kontrast reichen.

    Aber was genau sollen Pseudotropheus rot + blau sein, haste den wissenschaflichen Namen?

    Schöne Grüße

  5. #5
    Christian26
    Hallo , da ich ja ein Freund der Becken bin die dem natürlichen Habitat der Tiere nachempfunden sind , ist es meiner Meinung nach auch wichtig wie die Tiere leben und wie das natürliche Habitat ausschaut . Hier wäre es vielleicht interessant zu sagen das der Malawisee in verschiedene Zonen eingeteilt ist .

    Je nach den Bedürfnissen der Fische wäre dann das Becken einzurichten . Der Sauolosi liebt z.b Ströhmung da er aus dem sedimentfreien Felsenbiotop kommt da in diesem Bereiches des Sees schon etwas mehr Dampf ist sollte hier eventuell ne Ströhmungspumpe eingebracht werden .

    •   Alt 18.01.2011 19:23

      Mister Ad. Mister Ad ist offline

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