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"artgerecht ist die Natur. Ich bin nur bemühter Stümper!"

"Schatz!?, wir sind Schwanger!!!" "...naja nicht so ganz..."

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Von kleinen Schleimern & Krabblern hört man ja bekanntlich viel, normalerweise jedoch stimmt mich das weder besonders fröhlich, noch finde ich es besonders interessant.
Ausser, es handelt sich um meine kleinen Schleimer & Krabbler.

Die Anentome Helena Truppe die Jimmy mir zukommen liess, verrichtet einen Prima Job im Aufzuchtbecken. Da ich als besonders kleveres Individuum in meinem Cube keine Schneckenplage durch eine andere ersetzen wollte, setzte ich also nur ein einzelnes dieser niedlichen Tierchen hinein.

Wärend ich schon ganz warm vor Wonne meinen nichtendenden Strom an Garnelennachwuchs feierte entdeckte ich kleine durchsichtige und kissenartige Eier an diversen Blättern.
Tjoa, laut Google handelt es sich hierbei um die Eier einer gewissen Raubturmschnecke . Da hab ich mir mal ganz klever nen fetten Bock geschossen

Egal, es wird schon irgendwie werden, getreu dem Motto, wo Einhundert Schleimschnuten satt werden, da werden es auch Einhundertundzehn. Nebenbei hat eines meiner Yellow-Weibchen entlassen, 7 kleine Yellows tummeln sich nun unter und in einem kleinen Lochgestein im Aufzuchtbecken und von Benjamin (Fenris) bekam ich prombt noch einen Ableger seiner Mikrowurmkultur.

Mal nebenbei, kennt ihr eigentlich schon meine destructoren?^^IMAG0350.jpgIMAG0349.jpg
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Kommentare

  1. Avatar von duras111
    Hi,

    Hehe, ja an sowas hab ich auch schon gedacht. Ich find die Schnecken recht interessant und wollt sie mal beobachten. Aber ich wollt eigentlich nicht, dass sie mein Becken leer frisst und wollt mir nur eine besorgen. Aber wenns böd läuft, dann endet es so wie bei dir und ich hab Nachwuchs.

    Gruss
    Sascha
  2. Avatar von Eumel86
    Moin,
    na so ist das Leben.
    Der Krebs ist aber nicht mit im Nano oder? Du weißt schon wie große der wird? Ich frage nur mal vorsichtshalber nach. Ist aber ein hübscher Bursche nur bezweifel ich, dass die Pflanzen da lange leben werden.
    Ich hatte mal Cherax peknyi in meinem großen Becken 2 Tiere und auch 2 Männchen. Als se noch ganz klein waren,haben die nur im Sand gebuddelt und waren recht brav. Mit zunehmender Größe haben die das gesamte Becken umgestaltet und ließen keine Pflanze stehen.
    Entweder wurden Stängelchen ganz raus gerumpft oder Blätter abgeknipst, die im WEg waren.
  3. Avatar von andersakaris
    Zitat Zitat von Eumel86
    Moin,
    na so ist das Leben.
    Der Krebs ist aber nicht mit im Nano oder? Du weißt schon wie große der wird? Ich frage nur mal vorsichtshalber nach. Ist aber ein hübscher Bursche nur bezweifel ich, dass die Pflanzen da lange leben werden.
    Ich hatte mal Cherax peknyi in meinem großen Becken 2 Tiere und auch 2 Männchen. Als se noch ganz klein waren,haben die nur im Sand gebuddelt und waren recht brav. Mit zunehmender Größe haben die das gesamte Becken umgestaltet und ließen keine Pflanze stehen.
    Entweder wurden Stängelchen ganz raus gerumpft oder Blätter abgeknipst, die im WEg waren.
    Klaro sind die im Nano (ein Pärchen), sie passten farblich so schön hinein . Das sie wie kleine Bulldozer und Abholzmaschinen sind, zeigen sie mir täglich, ich habe sie schon seit ca. 4 Monaten hier.

    Ich habe mich damals belesen welche Krebse mit welchen Fischen zusammen gehen können. Die destructoren werden häufig als äusserst friedfertig gegenüber den Flossenträgern beschrieben, also habe ich 2 Stück in das Barschbecken eingesetzt. Dort bewohnen sie Höhlen und Ritzen, haben sich ein Tunnelsystem gebuddelt und ich glaube es geht ihnen da ganz gut.

    Sie sind im März geboren, also kamen sie noch recht klein bei mir an. Die Barsche waren am Anfang extrem neugierig, was stehts mit Kniffen quittiert wurde, ich denke, dadurch haben die Fische begriffen, dass es keine Mahlzeit für sie ist. Aktiv stellen die Krebse keinem Fisch nach, mittlerweilen wird auch nur noch selten die Schere erhoben, wenn Ihnen ein Fisch zu dicht kommt. Eine der schönsten Anektdoten in diesem Zusammenhang: Einige Futtertabletten landen im Becken. Wärend sich die Barsche in ausgiebigen Footballmatches um die noch im Wasser schwebenden Tabletten prügeln, landet eine davon sanft auf dem Kiesboden vor einer Höhle. Das Krebsmännchen kommt heraus geschossen, die großen Scheren drohend erhoben, und krallt sich mit dem zweiten feinen Scherenpaar die Tablette. Sehr zufrieden wirkend zieht er sich rückwärts zur Höhle zurück, bis nur noch die Scheren und der Kopf herausgucken. Zwischen den Scheren erkennt man die schnellen Bewegungen mit denen die Tablette gedreht und abgenagt wird.
    Der große schwarze Barsch im Becken hat offensichtlich genug vom Football und wendet sich diesem interessanten Anblick zu. Der Barsch ist ca. 3mal so groß wie der Krebs. Der Barsch fixiert den mampfenden Krebs und "schwebt" vorne über ihm im Wasser. Der Krebs, ein Ritter ohne Furcht, erhebt seine Scheren drohend und weit auseinander geöffnet. In diesem Moment schiesst der Barsch nach vorn, saugt wie eine Turbine das Wasser an und schlupp, die Tablette saust aus den feingliedrigen hinteren Zangen, ungeschützt, da die fordere Deckung zu weit offen ist und zack verschwindet sie im Barschmaul. Der Barsch zieht kauend ab, der Krebs steht in gleicher drohender Pose da hat, hat noch nicht registriert wie ihm gerade geschah.

    Mittlerweilen haben sie schon 2 Häutungen hinter sich und wachsen prima. Ich konnte von jedem der Tiere eine vollständige Schale retten, sieht nun aus wie ein Krebs auf der Lampe des Beckens. Das gute an den intakten Skeletten war, dass ich genau die Geschlechtsöffnungen ausmachen konnte, und daher ziemliche Sicherheit über das Geschlecht der Tiere habe.

    Die einzige Pflanze, die sie bisher noch nicht klein gekriegt haben und die nun auch schon seit langer Zeit verschont wird ist eine thailändische Wasserlilie mit sehr breiten festen Blättern.

    Alles andere was ich versucht habe einzubringen wurde erst von den Krebsen kurz und klein getrimmt und dann von den Barschen zerrupft. Da waren sie sich herrlich einig .

    Sie lieben es wenn ich mal ne Knoblauchzehe, Gurke oder nen Karottenchip ins Becken werfe. Cyclopsregen finden sie ebenfalls toll, dann rennen sie aufgeregt mit weit offenen Scheren herum.
  4. Avatar von Eumel86
    Hi,
    haha ist ja genial. hast du sehr schön geschrieben und ich musste wirklich schmunzeln und an meine beiden denken. Nur denen konnte keiner das Futter streitig machen.
    Bei mir sind sie von Spinat immer ganz wuschig geworden, so schnell kamen die sonst nie aus ihren Höhlen.

    Im Barschbecken sind sie sicher gut aufgehoben und Destructor trifft es da wohl
    Hatte auch nur vorsichtshalber gefragt, weil du eigentlich über dein Nano geschrieben hast und dann die Krebse ins Spiel kamen. Hätt dir eigentlich auch nicht zu getraut, dass sie im Nano sitzen.
    Da wünsch ich dir mal weiterhin viel Spaß mit den Kollegen

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