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Eselfine

Der Versuch einer Algenbekämpfung

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Hallo.

Seitdem meine Pflanzen es für angebrachter hielten, sich von Algen bewachsen zu lassen, anstatt selbst in die Höhe zu schießen, bin ich damit beschäftigt, die Dinger wieder loszukriegen. Ohne Erfolg bisher, geschuldet durch meine eigene Unfähigkeit. Nachdem ich also meine eigene Wissenslücke diagnostiziert und ein paar Tipps bekommen hatte, geht der ganze Spaß also in eine neue, ganz andere Runde.

Ausgangslage

  • Eheim scubaline 140, läuft seit Ende Oktober 2013
  • Beleuchtung 2*24W T5, 11h am Tag
  • JBL cristalProfi i100, später Wechsel zu JBL CristalProfi e901
  • JBL proTemp 150, 150W; 25°C
  • Bodengrund: Sand; Moorkienholzwurzeln
  • Bepflanzung: Hornkraut, Australisches Eichblatt, Vallisnerien, Rotala, Ludwigien, Helanthium tenellum, Pogosteromon helferi, Bacopa caroliniana, Cryptocorynen (C. wendtii, C. undulatus)
  • Besatz: 10 Paracheirodon axelrodi, 1/1 Apistogramma macmasteri
  • Wasserwechsel einmal wöchentlich 50%; Düngung mit Dennerle Pflanzenelixier, Bio-CO² (zwischenzeitlich allerdings nicht)


Aktuell

  • Zugabe eines NPK-Düngers
  • Verkürzung der Beleuchtungsdauer auf 9 1/2h
  • zusätzliche Bepflanzung mit Rotala, Hygrophila difformis


Es scheint zu funktionieren. Zumindest nach dem, was man nach einer Woche schon sehen kann, was nicht allzu viel ist. Das Hornkraut wächst, die Rotala ebenfalls. Die Ludwigien geben sich zumindest Mühe, die Bacopa habe ich eigentlich schon lange nicht mehr gesehen, die ist irgendwo hinter den Ludwigien versteckt und guckt mal zwischendurch ein bisschen grün-braun-rötlich hervor. Dem Pogosteromon helferi, das ich eigentlich schon längst abgeschrieben hatte, gefällt es auf einmal, seine Blätter in die Höhe zu schieben, wenn auch nur ganz langsam und seltsam hellgrün. Eisenmangel? Oder soll das die Blattfarbe sein? Die Hygrophila ist erst seit zwei Tagen drin, viel sieht man da noch nicht. Ich erwarte den ersten Wachstumsschub frühestens in einer Woche.
Und die Algen selbst? Zum Teil werden die Fadenalgen braun, wirken irgendwie "grieselig", lassen sich einfacher von den Blättern entfernen als vorher. Und wachsen nicht mehr so schnell. Die Blaualgen hingegen scheinen sich wenig um die ganzen Versuche, sie wegzubekommen, zu kümmern, und ziehen sich weiter hartnäckig über die Cryptocorynenblätter, lassen sich dort aber auch als Ganzes abnehmen und das Blatt darunter sieht aus wie vorher. Naja, um die kümmere ich mich später mal mit einer Dunkelkur, wenn das Hornkraut die Erwartungen nicht erfüllt, die ich an es stelle.

Fazit nach einer Woche: Wahrscheinlich bin ich zu optimistisch, wenn ich sage, dass es zu wirken scheint. Man neigt doch sehr dazu, in winzig kleine Fortschritte zu viel hineinzuinterpretieren ... Aber dennoch. Etwas hat sich geändert. Und wenn es nur meine Einstellung zu den Algen ist.

Viele Grüße,
Eselfine
Stichworte: algen, bekämpfung, düngung
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Kommentare

  1. Avatar von SCR_Basti
    Hi Eselfine,

    ich hatte auch ein extremes Algenproblem und zwar so extrem, dass ich schon fast nicht mehr ins Aquarium blicken konnte ((.
    Hab mir dann ALGOL von der Firma JBL besorgt, (ein wahres Wundermittel) und die Beleuchtungsdauer wie folgt reguliert. Die Beleuchtung läuft jetzt von 10:00 - 14:00 Uhr und von 18:00 - 22:00 Uhr, seitdem ich diese beiden einfachen Tricks angewandt hab, hab ich jetzt seit ca. 2 Monaten keine einzige Alge mehr.

    Gruß Basti

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