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Simon L.

Banane als Fischfutter?

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Simon L.

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0 Kommentare Stichworte: banane
Man will seinen Pfleglingen ja ein möglichst natürliches Umfeld bieten. Das geht nicht nur von Wasserwerten,Wasserfarbe,Einrichtung,Strömung und Mitbewohnern,nein,auch die abwechslungsreiche und naturnahe Ernährung spielt eine große Rolle. So kann man ein paar Fischarten nur durch regelmäßige Lebendfuttergabe zum Laichen anregen. Manch einer (auch ich) gibt nun in Zoohandlungen Unsummen von Geld aus, um das, so verspricht es zumindest die Packung, vitalisierendste und gesündeste Fischfutter zu erhalten. Dabei ist es doch wirklich so einfach. Natürlich will ich Trockenfutter in keinster Weise verteufeln. Doch trotzdem sollte man herbivoren Fischen,wie den meisten Welsen,doch öfters mal ein Stückchen Gurke ins Becken geben. Täglich sollte man das allerdings nicht,auch wenn es nicht zwingend schädlich wäre. Jede Woche oder alle Zwei Wochen genügen völlig. Nun,die Gurke ist ein altbekanntes Mittel und wird von jeglichen Welsen wie Algenfressern mit Bravour angenommen. Guppies mochten sie jedoch nicht besonderst. Karotte-so liest man im Internet- soll scheinbar auch tolles Fischfutter darstellen. Bei mir wollte die aber keiner....Pfui. Mehr habe ich bis vor ein paar Stunden auch nie probiert. Doch dann sah ich sie....sie,die das alles doch ermöglichte...Kurz: Eine alte,matschig braune Banane, die man wohl andernfalls im Müll entsorgt hätte. Doch ich,neugierig wie ich bin,habe , hab mal geschaut,ob man das denn im AQ verfüttern könne. Laut Google "Ja". Naja,testen schadet ja nix. Kurzerhand die Banane geschält,die äußeren Fruchtstücke abgeschnitten,im Fall von Pestiziden oder sonstigem,aber eigentlich unnötig und in heißem Wasser abgespült.. So hatte ich zwei kleine Brocken des mittleren Teiles, die ich auf einen Metallspieß steckte. Mein Tipp : Immer einer unten und einer am oberenEnde,so haben alle was davon. Ich dachte zuerst, es würde ja sowieso keiner rangehen. Und wenn es so sein würde,so hätte ich Angst gehabt,dass die Fische das neue Futter womöglich garnicht vertragen würden. Die "Eingewohnungszeit" betrug etwa 45 Sekunden. Erst wurde das neugewonnene Fressen neugierig beäugt. Mein Indischer Algenfresser/Garra rufa versuchte sich als ersten am unteren Teil. Nachdem er quasi einmal reinbiss, hielt er inne, nahm ein paar Centimeter Abstand,atmete Schneller und beäugte die Banane erneut. Ich bekam es mit der Angst zutun,vielleicht war die Banane ja unverdaulich oder dergleichen. Doch dann wurde sich erst recht daraufgestürzt. Er ließ kaum locker. Dann naschten die Guppies auch ein wenig vom oberen Ende,dann hingen alle 5-10 Guppies daran. Welse sowie Dornaugen scheint die Banane-höflich gesagt- einfach nur egal zu sein. Allerdings,besonders wenn man sie vorher abgespült hat,sollte man den Spiesß nach einer halben Stunde bis Stunde wieder entfernen,da die Banane sonst aufgelöst wird.

Mir ist bewusst,dass es schon viele Threads und Infos zum Thema Banane gibt,aber gerade weil der Großteil meiner Fische bisher ohne den Genuss von Banane aus dem Leben schied, soll dies ein Ansporn sein, es doch mal mit der Frucht des Südens zu versuchen. Die Reaktion könnt ihr ja dann selbst bestaunen.
Stichworte: banane
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Kommentare

  1. Avatar von Simon L.
    Schade, ich dachte man könne Bilder anhängen.

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