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  1. #1

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    Juwel Rio 180 - Danio Margaritatus

    Seit fast sieben Wochen läuft mein Aquarium, jetzt sind alle Fische eingezogen bis auf ein Zuchtpaar, das noch im 30l-Mattenfilter das Moos beglücken darf

    Ich liebe mein Aquarium jetzt schon, es macht unglaublich viel Spaß, sich damit zu beschäftigen, die Fische zu beobachten, den Schnecken zuschauen... und alles am Laufen zu halten. Ja, die Pflanzen wachsen noch, in ein paar Wochen wird es nochmal ganz anders aussehen.

    Es steht als Raumteiler zwischen Küche und Esszimmer. Den Fischen und Garnelen macht es nichts aus, sie sind nicht scheu.

    Vorder- Rückseite und von vorne:
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  2. #2

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    Weil heute der "Fotograf" da war ;)

    Im Becken sind jetzt 19 Perlhuhnbärblinge unterschiedlichen Alters, aber alle deutlich gefärbt und größer als 2cm. Außerdem 10 Neocaridina davidi - Green Jade Garnelen. Zwei rosa Posthornschnecken habe ich gekauft, die anderen sind eingeschleppt von den Pflanzen Futter ist selbstgezogene Artemia-Nauplien, Enchyträen und Flockenfutter, und Garnelenpelletsfutter 2x pro Woche.

    Die Muschelblume hat sich unglaublich vermehrt, gekauft hatte ich eine 5cm Portion, auch der Wassersalat wächst unglaublich. Javafarn habe ich schon verdünnt, denn Schwimmfläche brauchen die Bärblinge schon

    Bemerkenswert finde ich, dass die in dem kleinen Becken sehr scheu waren und nur unten in einem Viertel sich aufgehalten haben, aber sobald sie im großen Becken umgesetzt wurden, nutzen sie das komplett und sind nicht mehr scheu, man kann problemlos vorbeigehen. Hätte ich nicht gedacht... Das zeigt mir deutlich, dass sie nicht in kleine Becken gehörten...

    Da ich ja Anfängerin bin, freue ich mich über Anmerkungen von Euch
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  3. Danke von 2 Usern an carasophie für diesen hilfreichen Beitrag:


    •   Alt 19.11.2017 21:05

      Mister Ad Mister Ad ist offline

      Aquarianer-Lotse
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  4. #3

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    Uiuiui, wie alles wächst und gedeiht, ich freue mich jeden Tag. Habe ca. 30 Perlhuhn-Jungfische und schon Babygarnelen von den Green Jade - es macht einfach Spaß. Ein paar Fadenalgen haben sich aufgetran, deswegen hab ich noch am Futter herumoptimiert und füttere jetzt mehr Artemia-Nauplien. Mal sehen, ob das einen Effekt hat. Dazu hab ich in einem Video eine praktische Futteranlage für die Nauplien gesehen und gleich nachgebaut. Die Muschelblume hat sich als Froschbiß entpuppt und hat sich extrem ausgebreitet - die hab ich schon zweimal halbiert...
    ich bin dem Forum hier sehr dankbar für alle Hilfe und auch "uralte" Beiträge, es hilft enorm, wenn man mal schnell was nachlesen kann.

    . WP_20180115_010[1].jpg

  5. Danke von 4 Usern an carasophie für diesen hilfreichen Beitrag:


  6. #4

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    Hallo zusammen,
    die erste große Krise ist nun überstanden. *auf Holz klopf*

    Der Reihe nach. Plötzlich bekam eins der größten Perlhuhnbärbling-Männchen Bauchwassersucht - ich sah das wirklich große Männchen zunächst dicker und dicker werden, wunderte mich, warum der trotzdem immer vorne dran am Futter war. Dann brach vorne rechts die Haut auf... und er wurde dramatisch noch dicker, die Schuppen standen ab. Innerhalb von fünf Tagen erkrankten immer mehr der kleinen - aber großen Fische.

    Ich behandelte - mit allem, was empfohlen wurde - nichts halfwirklich... Seemandelbaumblätter und Erlenzapfen sind eh drin, wöchentlicher Wasserwechsel mit mindestens 50%, den Garnelen gehts super und sie vermehren sich fleissig... ich gab Medikamente, AB vom Tierarzt, täglicher Wasserwechsel, Filter über Aktivkohle - das volle Programm, auch Quarantäne gleich bei den ersten Symptomen - nichts half, es starben viele der Tiere, ich war sehr traurig und fand auch den Weg der Euthanasie ab einem bestimmten Stadium richtig.

    Streng achtete ich darauf, dass das Jungfischbecken nicht infiziert wurde. Ging ich doch von einem Bakterium aus... den Jungfischen geht es aber super.

    Ich durchsuchte das Internet stundenlang... dann fand ich einen einzigen uralten Beitrag über Perlhuhnbärblinge, in dem stand, dass sie aus Altersgründen oft an Nierenversagen starben - genau das vermutete ich! Dann das Gespräch mit der Züchterin, von der ich die Tiere letztes Jahr übernahm. Sie bestätigte das recht hohe Alter der großen Perlhühner von meinem Trupp. Ohje... es tut mir einfach leid, das mitzubekommen... es ist kein schöner Tod! Wie alt sie genau werden können, konnte sie mir nicht sagen.

    Nungut. Ich habe beschlossen, noch variabler in der Fütterung zu werden, es gibt außer den Artemialarven noch rote Mückenlarven, Enchyträen, habe auch Fischvitamine gekauft und die bekommen sie auch einmal pro Woche. An dieses angeblich hervorragende, vorportionierte Flüssigfutter diverser Hersteller gehen sie nicht dran.

    Meine selbstgezogenen Jungtiere sind ausgefärbt, bei den ersten beginnt Balzverhalten und Laichablage. Sie sind etwa erst zweidrittel so groß wie die Großen schon gestorbenen - ist vielleicht eine dumme Frage - kann es sein, dass die ihr ganzes Leben weiterwachsen?

  7. Danke von 3 Usern an carasophie für diesen hilfreichen Beitrag:


  8. #5

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    Ein wirklich interessanter und (lehrreicher) Erfahrungsbericht...

  9. Danke an Ulfgar für diesen Beitrag von:


  10. #6

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    Hi!
    Wenn es noch mal vorkommen sollte, versuch es mal mit Salzzugaben, die sollen in solchen Fällen hilfreich sein, da sie den osmotischen Druck verändern. Gerade bei Nierenproblemen ist das wichtig, damit sie entlastet werden.

  11. Danke an fossybear für diesen Beitrag von:


  12. #7

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    Danke, Gregor, das hab ich doch glatt in meiner Aufzählung vergessen... eine Salzbehandlung hatte ich auch als Erstes gemacht für alle.
    Das hätte ich nicht gedacht, dass man mit einem Aquarium soviel rechnen muss

    Mir gefällt es immer noch, so zugewuchert - beim nächsten Wasserwechsel wird etwas gegärtnert. Wer also Limnophila Sessiliflora braucht, kann sich gerne melden.

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