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  1. #1

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    Zurück mit eigenem Becken :)

    Diese Entstehungsgeschichte steht fast genauso bei "Mitglieder stellen sich vor - Engländerin in Berlin..", finde es passt aber besser hier.. Habe auch ganz kleines bisschen geändert..


    Hallo alle,
    Ich bin wieder da


    Dieses Mal mit einem ganz eigenen Becken


    Hier die Infos dazu:

    Becken
    350L Juwel Trigon, second hand aber mit Essig gründlich geputzt (ist ein Eckaquarium, mit gebogenen Frontscheibe, schenkellänge 87cm)

    Technik
    Licht – die Originalleuchtröhre waren zwar dabei aber leider kaputt als ich es bekam, Ersatzröhre funktionierten nur kurz bevor sie auch "starben" weswegen ich denke, dass der Kasten evtl. ein Schaden haben könnte... (Wenn jemand weiß wie man die Lampenreparieren kann, wäre es cool wenn sie mir verraten würden )
    Ich habe als Übergangslösung ein größere Sparlampe für‘n Außenbereich, und eine „AutoSchrauber-Lampe“ mit Haken. Ist noch nicht ideal, aber ich habe gerade kein Vermögen übrig für andere Ich lasse sie jedenfalls zwichen 7 und 22 Uhr an, wobei ich morgens, mittags und Abends immer ein-zwei Stunden die größere Lampe aus habe, für eine Art Dämmerung, bzw. um die Algen ein wenig zu bremsen. Noch habe ich kein Algenproblem, aber ich will lieber verhindern als bekämpfen.

    Filter – eingebaute Eckfilter (war schon drin, find ich praktisch) mit einer Eccoflow 1000 Pumpe (Juwel). Die ist neu, die alte ging nach kürzeste Zeit nicht mehr.

    Heizung – momentan keine, das Becken hat trotzdem 23-24 Grad, was ich völlig ausreichend finde.. später kommt ein Heizstab rein.

    Boden
    eine Mischung aus runden Kies in verschiedenen Größen, Steine und Mopani-Hölze, sowie ein Sandstreifen (mit ganz feinem Sand) entlang die Frontscheibe - zum gründeln. Teilweise neben, teilweise auf, teilweise unter das Holz.

    Pflanzen
    alles Mögliche! Amazonasschwerte, Froschlöffel, Vallisnerien, Fettblatt (grün und rötlich), Anubias (glaube mindestens 2 Sorten, weil die Blätter unterschiedlich sind), Pfennigkraut, Perlkraut, Moos, Mooskugel, verschiedene grasartige Pflanzen (klein, groß, dick, dünn…), und einiges deren Namen ich entweder nicht weiß oder vergessen habe
    Das sind 2 allgemeine Sets gewesen, plus ein Vordergrund Set.

    Wasserwerte
    Nitrit – kaum bis gar nicht vorhanden
    Nitrat – auch
    pH – ca. 7,5 - 8, leider etwas hoch, glaube das liegt an dem extrem kalkhaltigem Wasser
    alles andere kann ich nicht messen....

    Besatz
    momentan:
    18x Zwergpanzerwelse (Corydoras Pygmaeus) das waren mir fast zu viele für‘n Erstbesatz, aber der Verkaufer wollte sie zusammen verkaufen, und ich denke sie sind noch so winzig (ca. 15-20 mm) dass es in den großen Becken funktionieren müsste (man! sind die niedlich wie sie mit der Strömung spielen!)
    7x Zwerggarnelen (6x BloodyMary, davon einige trächtig, 1x RedFire (wär sonst alleine dort geblieben))
    Schnecken (mit den Pflanzen reingeschmuggelt) (- mindestens 1x RosaPosthornSchnecke, einige Blasenschnecken, bestimmt noch einiges an anderen….. kenne mich nicht aus)

    angedachte Zukunftsbesatz (kommt vielleicht Artenweise im November bzw. Dezember dazu...):
    Panda Panzerwelse (Corydoras Panda)
    Kleinohrengitterharnischwelse (Otocinclus xxx ??? - die die sehr klein bleiben, ca 4 cm)
    evtl. noch einige Pygmaeus damit sie nicht alle aus dieselben Züchtung kommen...
    vielleicht, je nach dem wie sie sich alle breitmachen, noch ein kleinere Schwarm Salmler, zB Brillant, oder Rubin (?? Rubin stand im Baumarkt dran, aber ich finde sie nicht im Netz, sind glitzig silbrig mit roten Flossen)



    Liebe Grüße
    Jesska

    p.s. falls sich jemand an den kranken Rotkopfsalmler erinnern kann, sie haben sich trotz Krankheit echt lange gehalten. Alle 4 bis August oder so, dann sind 2 relativ schnell nacheinander gestorben, etwas später den dritten, und eins davon lebt noch und schwimmt wieder mit den anderen rum. Ich habe irgendwann entschieden, dass er kein Gefahr mehr darstellt.
    Geändert von Jesska (05.10.2017 um 13:12 Uhr)

  2. #2

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    Entstehungs Geschichte:

    Gekauft - Anfang Juli
    Aufgebaut (Bodengrund, Steine, Holz, Wasser, Pumpe) - Anfang August
    Bepflanzt – Anfang September
    Erstbesatzung – Anfang Oktober



    Ich bitte meine z.T. furchtbare Fotographie zu entschuldigen...

    ******

    Das Aquarium habe ich im Internet gefunden. Es stand seit einem halben Jahr bei dem Vorbesitzer, mit Wasser aber ohne Besatz.

    Ich habe es Anfang Juli abgeholt

    Vor Ort wurde es geleert, eingeladen und bezahlt.. und dann war's meins!

    Mal zuhause angekommen müsste es erstmal hochgetragen werden, was nur dank 2 starke Männer machbar war..
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    Waschen... (mit Wasser und Essigessenz)
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    ...dann aufbauen.
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    Das dunkle unter dem Schrank ist eine Bodenschutzmatte, weil ich Laminat habe, und ich kann nicht am Aquarium arbeiten ohne plantschen...

    ***

    Dann konnte es mit der Gestaltung losgehen.

    Ich habe den Kies mit dem Aquarium mitbekommen, also müsste ich keinen kaufen. Den habe ich ganz gründlich gewaschen, dann gesiebt in unterschiedlichen Größen. Auch all die scharfkantigen Feuersteine habe ich raussortiert, was mich fast in den Wahnsinn getrieben hätte, wenn ich nicht schon dort wohnte So war es eher wie eine Art Meditation.

    Meine erste Versuche ein Flussbett zu formen haben mich überhaupt nicht gefallen, weswegen ich sie alle gleich um bauten. Das war etwas blöd, denn ich habe Torf Platten ganz unten gelegt und mit einer dünnen Schicht Teicherde bedeckt, und sie sich dann gleich mit dem Kies vermischte und alles klebrig machte... Naja, aus Fehler soll man wohl lernen...

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    Die nächste Versuche gefielen mir schon besser..
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    ..aber irgendwas fehte noch..

    Mehr Holz!
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    ..naja, geht schon..
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    ..so ist halbwegs passabel..

    ***

    Dann kamen die erste Pflanzen rein (auch mitbekommen; schöne Anubias, auf Steine gewachsen)

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    ..und endlich konnte ich mit planschen anfangen.. um, ich meine natürlich vorsichtig mit Wasser befüllen

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    Ich habe dann ein Handvoll Hornwort reingeworfen, um das Wasser klar zu halten bis ich weiter machen konnte.

    •   Alt 05.10.2017 13:08

      Mister Ad Mister Ad ist offline

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  3. #3

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    Es hat leider etwas länger gedauert, bis ich endlich mit Pflanzen beginnen konnte.. Dinge wie eine Projektarbeit für die Schule drängelte sich vor..

    Dazu kam, dass die Post mein PflanzenPaket verbümmelte, was zwar sehr ärgerlich war, aber am Ende doch zum Riesen Glück wurde, weil der Verkäufer ein Ersatzpaket verschickte, und irgendwann war das erste Paket dann doch da, und nur wenige Pflanzen sind wirklich komplett gestorben (ein hoch auf der guten Verpackung!), weswegen ich viel mehr Pflanzen bekam als ich sie mir hätte leisten können Sehr cool (ein Hoch auf der Post? na, weiß nicht, aber auf jeden Fall auf dem Verkäufer)

    Die tote Stellen habe ich so gut es ging schon abgemacht.
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    Es gibt noch einige größeren Pflanzen die hier nicht abgebildet sind, weil ich sie noch im Wässerungsbox ließe bis die anderen drin waren und dann war es zu dunkel für schöne Bilder...

    Ich ließ ungefähr die Hälfte das Wasser wieder raus, damit ich besser zum Boden kam..
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    Keine Ahnung was das weiße Zeug ist, habe es einfach abgeschöpft.

    Dann habe ich losgelegt..
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    Das einpflanzen dauerte viel länger als ich mir vorgestellt habe.. was aber vermutlich mit dem schieren Anzahl zu tun haben könnte.. Auch im Kies pflanzen ist komplizierter als im Sand - jede falsche Bewegung lässt die Arbeit einige Minuten wieder hoch schwimmen... ARGH.
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    Ich habe versucht, möglichst Regenwaldmßig zu arbeiten, sprich alles durcheinander
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    Wo es ging habe ich auch viel mit Steine gearbeitet, damit es halbwegs natürlich aussieht.
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    Das Zwischenergebnis. Irgendwann müsste ich einfach aufhören.. Von wegen schlafen und so..

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    ***

    Bei nähere Betrachtung, und mit mehr Schlaf war es doch irgendwie zu viel des Guten...
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    Besonders mein Gründelecke hatte ich zu viel bepflanzt.
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    Und trotzdem müsste es eine Weile so bleiben - ich hatte ein Conference zu besuchen und einen Vortrag/Verteidigung vorzubereiten...

  4. #4

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    Gestern (1. Oktober) war es dann so weit.

    Ich habe meine neueste Cory Babies gekauft und heimgebracht. Im Auto 24 Grad auf die Füßen pusten lassen damit die Fische nicht kalt wurden und alle Fenster auf, damit ich noch atmen konnte

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    Leider müssten sie noch eine Weile in ihre Tüten bleiben, damit ich den Chaos ein wenig zurecht rücken konnte - ein Glück, dass sie eh Eingewöhnungszeit (wie heißt das richtig? angleichen?) brauchten.

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    (Ich lasse sie in deren offenen Tüten und gebe immer mehr Aquariumwasser dazu. Dabei schwimmen die Tüten im Aquarium damit sie nicht auskühlen können, bzw, damit sie sich nach der Reise wieder aufwärmen können. In diesem Fall, weil es viel Umbüddelaktion gab und ich sie nicht stressen wollte, habe ich die Tüten teilweise in einem großen Eimer abgeschöpftes Aquariumwasser schwimmen lassen. Die Tüten sind natürlich immer recht klein, aber meines achtens kommen sie schon früh genug ins Becken. Außerdem ist die Schicht FremdWasser, wenn man es in einem Eimer ausgießt, eh fast immer zu flach um gescheit zu schwimmen und es dauert bis das eigene Wasser da großartig was für die Tiefe bewirkt.. Abgesehen davon dass mein Eimer nicht schwimmen kann und flaches Wasser schneller kalt wird...)

    Ich habe bei der Gelegenheit gleich auch eine Tüte ganz feiner neuer Sand reingemacht.
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    Einige Pflanzen müssten dafür umziehen.

    Dann ging es für die Fische (und Garnelen) ab in die Quasi-Freiheit.

    (Ich halte die Öffnung der Tüte ganz fest zu, drehe das ganze auf dem Kopf, halte mit der feien Hand die oberkante der Tüte aufrecht und lasse gaaaaaanz vorsichtig das Wasser aus der Tüte und in dem Eimer laufen, bis fast nichts mehr drin ist, dann lasse ich die Tüte im Aquarium aufgehen und die Fische können raus schwimmen ohne festzukleben. Es kommt dabei ein ganz kleines bisschen hochverdünntes Fremdwasser ins Aquarium, aber ich finde das weniger stressig für die Fische als nochmal im Netz gefangen zu werden...)

    Während sie in jeder Richtung flitzten und sich gleichzeitig versteckten und gegenseitig suchten, habe ich mich hingesetzt und gefreut.

    Als Gruppe habe ich noch kein gescheites Foto machen können. Das Wasser war nach dem umbuddel-Aktion ziemlich trüb..
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    Ich habe ein ziemlich cooles Video gemacht, wo sie mit der Strömung spielen, aber ich krieg es nicht hochgeladen...

    Sie sind noch ziemlich schüchtern, bleiben lieber in der Gruppe, es war ja bestimmt ein ziemlich langen Tag für sie.

    Heute (2.10.) morgen gingen die ersten schon alleine los
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    "Alleine auf Entdeckungsreise" (etwas links der Mitte).

    Da sind 2 der Garnelen.. die links ist glaube ich die RotFire, die andere müsste ein BloodyMary sein

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    Ist die eine Posthornschnecke? Sie ist rosa, relativ flott unterwegs, und wächst rasant.
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    *******



    Und jetzt seid ihr dran.

    Was sagt ihr dazu?

  5. #5

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    Zitat Zitat von Jesska Beitrag anzeigen
    [B]
    18x Zwergpanzerwelse (Corydoras Pygmaeus) das waren mir fast zu viele für‘n Erstbesatz, aber der Verkäufer wollte sie zusammen verkaufen, und ich denke sie sind noch so winzig (ca. 15-20 mm) dass es in den großen Becken funktionieren müsste (man! sind die niedlich wie sie mit der Strömung spielen!)
    Hihi! - Deutlich größer werden die auch nicht, max. 25-30 mm

    Andere Corydorasarten würde ich nicht einsetzen, da sie doch feinen Sandboden brauchen. Ansonsten leiden meist die Barteln. Nur die kleinen Corydoras-Arten (pygmaeus, hastatus, habrosus) stört das nicht sehr, denn das sind freischwimmende Fische und gründeln nicht so viel.

  6. #6

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    Hallo Jesska,

    Von den kleinen Zwergpanzerwelsen kannst du bestimmt noch einmal 18 einsetzen. Die sind so winzig und oft scheu, in einer größeren Gruppe können sie sich besser entfalten. Sie schwimmen zwar auch gern im Wasser herum, hauptsächlich wenn sie in Balzstimmung sind, die meiste Zeit sind sie aber doch am Boden. Füttere sie gut und reichhaltig. Bei der Auswahl der anderen Fische würde ich darauf achten, dass diese nicht allzu gierige Fresser sind und den Zwergpanzerwelsen dann das Futter streitig machen.

    Ciao, Susanne

  7. #7

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    Zitat Zitat von Snausen Beitrag anzeigen
    Von den kleinen Zwergpanzerwelsen kannst du bestimmt noch einmal 18 einsetzen. Die sind so winzig und oft scheu, in einer größeren Gruppe können sie sich besser entfalten.
    Das werden dann nicht zu viele? Ich würde gerne so viele haben, finde die genial Scheu würde ich sie inzwischen nicht mehr nennen, sie spielen schon herum, auch wenn ich davor stehe, obwohl ich sie nie alle gleichzeitig sehe Ich werde das Wasser in ein paar Wochen nochmal testen und schauen ob sie auf der Fischbörse welche anbieten.

    Zitat Zitat von Snausen Beitrag anzeigen
    Füttere sie gut und reichhaltig.
    Was fressen denn deine? Ich bin froh, dass meine überhaupt was essen - bisher nur Cyclops, und das nur mäßig gerne... Tabletten kann ich völlig vergessen, auch zerbröselt, Flockenfutter genauso.. sogar Daphnien sind scheinbar uninteressant. Ich will aber nicht nur Cyclops füttern, denke Abwechslung wäre bestimmt besser, weiß bloß nicht was ich als nächstes probieren soll. Andererseits sind die erst seit Sonntag da. ich weiß nicht wie sie vorher gehalten würden, aber Zuchtbecken sind oft ziemlich kahl, vielleicht ist alles zu spannend und sie haben deswegen keine Hunger? Keine Ahnung.. wenn du Tipps hast, her damit!

  8. #8

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    Meine fressen neben kleinem Frostfutter auch Granulat und Babyflocken, Tubifex und Tabletten. Ich weiche alles vorher ein, weil es sonst nicht untergeht. Meine Zwergpanzerwelse fressen vom Boden und das, was auf den Blättern der Cryptocoryne liegen bleibt. Es dauert ziemlich lange, bis sie damit fertig sind. Kein Vergleich zu meinen Keilfleckbarben im anderen Becken, die sind immer sehr schnell. Am Anfang waren meine Zwergpanzerwelse auch oft unterwegs, das hat sich nach einiger Zeit geändert und jetzt sehe ich sie nur zur Futteraufnahme. Wenn sie in Balzstimmung sind, schwimmen sie viel herum und sind auch nicht scheu. In der übrigen Zeit sind sie praktisch unsichtbar. Das muss natürlich bei dir nicht auch so sein. Ich glaube aber, dass eine große Gruppe für diese kleinen Fischlein besser ist. Und viel mehr als an einer ausgewachsenen Turmdeckelschnecke ist an ihnen ja auch nicht dran. Deshalb würde ich in dein Becken ruhig noch einmal 15-20 Stück einsetzen. Vielleicht meldet sich ja Heiko, er hat sehr viel Erfahrung mit Panzerwelsen.

    Ciao, Susanne