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  1. #1

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    80er-Suedami + Migrant^^

    Hallöchen Leute,

    ich möchte hier mein "neues" Becken vorstellen, welches ich gerade einrichte.

    Wie in meinem Vorstellungstopic beschrieben, war ich die letztn 2 Jahre aquarienlos. Vor ca 2-3 Monaten packte mich dann allerdings der Wunsch, wieder einzusteigen. Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht, was genau ich möchte und bin schließlich zu dem Entschluss gekommen, ein Südamerika-Becken einzurichten. Auf der Suche nach dem Besatz - welche übrigens insgesamt am längsten dauerte - stieß ich auf Nanochromis transvestitus. Diese ZBBs gefielen mir auf Anhieb, zwar sind sie Afrikaner, doch stellen sie sehr ähnlich Anfordrungen an Wasser und Einrichtung wie der Rest meines Wunschbesatzes, zudem werden sie nicht sonderlich groß, selbst für ZBBs - 4-5cm ausgewachsen. Also habe ich mich dazu entschlossen es mit diesen "Migranten" zu versuchen.

    Nun aber erstmal zum Becken.

    Ursprünglich ein Komplettsystem mit den Maßen 60x35x40 (LxBxH Angaben laut Hersteller), welches einige Jahre bei uns in Betrieb war und vor kurzem gegen ein 190l-Eckbecken getauscht wurde.
    Ich habe die bisherige Technik (Heizer und Filter) NICHT mit übernommen.
    Beheizt wird mittels 50w Stab, gefiltert über einen Topffilter (TetraTec EX 700) mit 700l/h und 4 Filterkörben. Jene sind wi folgt bestückt (Reihenfolge in Durchflussrichtung): Biomechanischer Keramikfilter, Filtertorf, 2x Filterschwamm mit unterschiedlicher Porengröße.
    Beleuchtung kann ich gerade keine konkreten Angaben machen. Es sind 2 T8 Röhren in der Abdeckung, die hintere mit rötlichem Spektrum...Reflektoren aus Alufolie (ja...ich weiß^^)

    Wasserwerte des Ausgangswassers liegen bei:

    pH: 8
    GH: 17
    NO3: 0,5mg/l
    (kH-Test momentan nicht greifbar)


    So, nu geht et aber los^^

    Das Becken steht auf meinem Schreibtisch, man will es ja schließlich im Blick haben
    Und so sah das ganze dann aus (bereits 6kg Bonalit als unterste Bodenschicht eingefüllt)

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    Anschließend wurden 15kg (10kg schwarz bzw sehr dunkelbraun und 5kg heller Braun - beides kunststoffummantelt) Aquarienkies mit etwa 0,5-1,2mm Körnung eingefüllt.

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    Nach Einbringen der Harddeko (1 Wurzel, 1 Stück Mopaniholz, ein blauer Sodalith und mehrerer kleiner - mittelgroßer Steine ausm Garten[teich]) sah das Ganze wie folgt aus

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    Als nächstes ging es dann ans Bepflanzen.
    Leider haben mir meine Finanzen einen Strich durch die Sache gemacht...ich konnte nicht alles bekommen, was ich gerne gehabt hätte, also ist die Bepflanzung noch recht spartanisch.
    Zur Zeit befinden sich lediglich eine Anubias barteri nana, etwa 18 Stängel Alternanthera reineckii und etwas Moos - welches ich auf die Wurzel aufgebunden habe - im Becken.

    Hier das ganze "komplet eingerichtet"....allerdings ohne Wasser, da die Wurzel mit Steinen beschwert werden muss und diese Brocken das Gesamtbild beeinträchtigen.

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    Entschuldigt die Fotoqualität...Handycam >_<


    Inzwischen ist natürlich Wasser eingefüllt und die Technik läuft.
    An Bepflanzung werden noch ein paar helferi Einzug finden, ebenso wie Moos, welches auf die geplanten Kokosnusshöhlen aufgebracht werden wird.
    An Deko fehlen noch die angesprochenen Höhlen und wahrsch. einige kleine Äste...was aber noch nicht feststeht.


    Zum geplanten Besatz

    Einziehen werden:

    ZBBs
    1 Paar Apistogramma (höchstwahrscheinlich) hongsloi
    1 Paar Nanochromis transvestitus

    Verschiedene Afrikanische und amerikanische ZBBs habe ich bereits in 2paarhaltung+beifische in 60l gepflegt und vermehrt....problemlos.(...für die Meckerer die sicher kommen werden :P )

    Salmler
    5-7 Hyphessobrycon cyanotaenia
    5-7 Hyphessobrycon haraldschultzi
    (5 von der einen 7 von der anderen Art...entscheide ich kurzfristig beim Bestellen)

    Welse
    3 Parotocinclus maculicauda
    3 Otocinclus macrospilus


    Mal schauen, wann sich die Wasserwerte so stabilisieren, dass ich den ersten Besatz einbringen kann...ich hoffe nur, ich habe vorher die Bepflanzung fertig xD
    Werd euch aufm Laufenden halten...falls interesse besteht

  2. #2

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    ist das Becken nicht ein bisschen klein für so viele Fische?

    •   Alt 04.05.2010 21:18

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  3. #3

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    Nabend,

    dadurch, dass das Becken eine verhältnismäßig große Höhe hat, sollte es kein Problem sein. Die Salmler bleiben oben, die Barsche unten und die Welse überall und nirgends.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein solcher Besatz durchaus funktionieren kann und zwar ohne Einschränkungen beim Verhalten der Tiere. Sollte es zu Problemen kommen, habe ich sowohl ein (leeres) 54l Becken, als auch zwei laufende 120/190l Becken als Ausweichmöglichkeit.

  4. #4

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    Hallo chris,

    es kann sein, dass ich mich irre, allerdings habe ich auch ein Würfelförmiges Aquarium, sogar mit 130 Litern.
    Nunja, ich denke nicht, dass die Würfelform vorteilhaft für die Fische ist.
    Dadurch haben sie weniger Platz um zu schwimmen, da Fische nunmal verstärkt auf waagerechter Ebene und nicht auf senkrechter Schwimen.
    Gerade schwimmfreudige Fische nutzen gerne eine große Kantenlänge.
    Salmler gehören nach meiner Erfahrung dazu!
    Abgesehen davon scheinen sich die von dir erwählten Arten nicht wie du erwartest oben aufzuhalten sondern eher im mittleren oder unteren Bereich, den auch die Barsche in Anspruch nehmen werden!

    Vor allem, wenn du vor hast zwei "Schwärme" zu halten, die dann beide zu klein sind. Oder ist es so, dass die beiden Arten sich zusammenschließen?

    Zwei Barschpaar passen auf gar keinen Fall da rein, da sie soweit ich weis sehr revierbildend sind und bei der kleinen Grundfläche nicht genug Platz für zwei reviere sein wird! Ich halte sogar in meinem 130l nur ein paar weils sonst zu eng wird!

    Der Otocinclus macrospilus ist auch ein Schwarmfisch und deswegen werden 3 auf jeden Fall zu wenige sein!

    Zu dem anderen Wels kann ich dir nichts sagen.

    Ich hoffe du überdenkst deinen Besatz nochmal und urteilst mehr nach den Bedürfnissen der Fische!!!

    Grüße
    Jonathan

  5. #5

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    Hallo Jonathan,

    deine Bedenken kann ich natürlich nachvollziehen hatte ich anfangs ebenfalls. Allerdings wurden diese zum einen durch eigene Erfahrungen (bis auf die Nanochromis habe ich alle Arten bereits gepflegt) und zum anderen durch Rücksprache mit verschiedenen Leuten (Mitglieder des hiesigen AQ-Vereins, Händler/Züchter sowie befreundeten Aquarianern) ausgemerzt.

    Die angesprochene Salmlerkombination beispielsweise, schwimmt in etwa doppelter Größe seit 3 Jahren ohne Probleme im 112l Becken eines Freundes und bildet dort eine "einheit" - samt Zuchterfolg - und das trotz 2 Paaren ausgewachsener P. Pulcher, die regelmäßig laichen (und dann bekanntermaßen recht agressiv werden).

    Die Otos und Parotos bilden nach meiner eigenen Erfahrung ebenfalls einen Gruppenverband.

    Über die A. hongsloi lässt sich reden - zumal mir heute auf einem Streifzug noch andere (kleinere) ZBBs auffielen....habe gerade den/die Namen aber nicht parat.

    Die N. transvestitus sind, laut meiner Quellen, mit rund 4,5cm ausgewachsen, sehr friedlich und kaum einmal weit ab ihrer Höhle unterwegs - letzteres konnte ich bei mehreren Besuchen beim Züchter (ein Paar schwimmt dort im 96l Schaubecken zusammen mit einem Paar Macmasteri und einigen Kupfersalmlern) selbst beobachten.

    Ich denke, dass ich mich ausreichend informiert habe. Nichts desto trotz danke ich für die Kritik/Anregungen...sollte jemand anders lautende Infos haben, teilt sie mir bitte auf jeden Fall mit...besonders im Bezug auf N. transvestitus.
    Auch werde ich natürlich alles ganz genau beobachten und notfalls einen Teil des Besatzes umsiedeln, sollte es zu Problemen kommen, habe ich ja bereits erwähnt.

  6. #6

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    Hey Chris,

    ist das die komplette Einrichtung in deinem Becken ?
    Der rote Hintergrund,das spärlich eingerichtete Becken und die schlechte Qualität der Bilder machen mich irgendwie aggressiv. Oder ist dies doch deine Uneinsicht ?

    Wieso bist du so sturr ? Die Zwergbuntbarsche können in diesem kleinen Becken keine Reviere bilden. Die sollte man in einem so kleinen Becken nur als Artenbecken pflegen. Die apistogrammas kann man vielleicht noch als einzelne Art in einem 60er pflegen, jedoch die Nanochromis transvestitus sollten auf jeden Fall mehr Platz haben. Laut der Literatur und auch Internetberichten empfehlen mindest eine 80er Kantenlänge, da ist die Höhe scheißegal.

    Dann noch zu den Wasserwerten. Nanochromis transvestitus sind hierbei nicht so tolerant wie viele andere Fische und du hast einen PH-Wert von 8. Man sollte sie in weichem Wasser mit einem PH-Wert unter 6 pflegen.

    Dann willst du so viele Salmler in dieser kleinen Pfütze halten. Wie sollen diese denn ihre Schwimmfreudigkeit ausleben, wenn absolut kein Platz da ist ?

    Genauso mit den Otos, wie Jonathan schon richtig sagt, es sind Gruppentiere, wieso willst du dann nur 3 halten ?

    Spezialisiere dich lieber auf eine ZBB-Art und setze dazu noch 10 Otos. Das wäre sicher sinnvoller.

    Ich denke nicht dass du dich ausreichend informiert hast.
    Mag sein, dass die Tiere beim Züchter in einem 96l Becken zusammen leben (müssen?). Aber das sind trotzdem nochmal 1/3 mehr Inhalt als in deinem Becken.

    Gruß

    Sven

  7. #7

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    Hallo Sven,

    wie im ersten Post bereits beschrieben, ist die Einrichtung noch nicht komplett. Es fehlen die notwendigen Höhlen und Pflanzen im Vordergrund.
    Was den roten Hintergrund angeht....das ist meine Tapete Ich werde noch schwarzes Tonpapier als "Rückwand" anbringen.

    Diese "halt die Fische wie es in der Literatur steht"-Philosophie halte ich für Schmuh. Klar ist vieles davon richtig, aber wenn ich mir überlege, dass genau dieses Becken knapp 10Jahre dauerhaft mit 2paaren P. Pulcher (altersschwache Tiere wurden "ersetzt" und für den Rest ihrer Zeit in anderen Becken untergebracht) + Beifischen besetzt war und weder Krankheiten, noch Kümmerwuchs oder große Revierkämpfe zu beobachten waren - im Gegenteil, eher waren dauerhaft Jungtiere beider Paare zu sehen (die an Händler abgegeben wurden), dann frage ich mich, wo manche dieser Infos ihren Sinn haben.

    Was die WW angeht, steht da ja nicht umsonst "Ausgangswasser"...auch die anderen Tiere brauchen einen niedrigeren pH-Wert (meine Beobachtungsobjekte leben bei pH ~6). Da wird natürlich noch dran gedreht. Das die N. Transvestitus einen noch niedrigeren Wert brauchen, wusste ich zB nicht. Das werd ich wohl nochmal überdenken müssen, keine Frage

    Auch zu den Apistos habe ich ja bereits etwas gesagt. Das steht noch nicht fest. Vllt. wirds auch was ganz anderes.

    Die Lapis-Tetra schwimmen hier bereits bei meinem Stiefdad im Becken. Meine würden, bei Problemen, diesem Schwarm zugeführt werden.

    Auch zu den Otos/Parotos habe ich bereits etwas gesagt, was du scheinbar überlesen hast. Auch hier trifft wieder das "Literaturinfo"-Argument...Otos sind in verschiedenen Becken seit vielen Jahren Familienmitglieder, auch in kleinstgruppen von 3 Tieren - was ich auch etwas wenig finde, zugegeben - ohne Auffälligkeiten.

  8. #8

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    ich denke du kannst einfach keine Kritik an deinen Plänen vertragen...

  9. #9

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    Nabend zusammen!

    Nachdem sich ja nun die N. transvestitus als - wasserwertabhängig - ungeeignet erwiesen haben, danke nochmal an Sven, habe ich den Besatzplan komplett über den Haufen geworfen.

    Neuer Plan ist:

    1Paar oder 1/2 A. borelli

    10-15 Boraras brigittae oder Funkensalmler (Entscheidung steht noch aus...find beide Arten toll *seuftz*)

    5 Nannoptopoma sp. "Peru"


    Hier mal noch ein schneller Schnappschuss vom Becken:
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    "Neue" Pflanzen eingesetzt.
    Haarnixe...auf dem foto sind 2 Bund zu sehen, einige einzelne "Stängel" waren zu dem Zeitpunkt noch nicht untergebracht.
    Ein paar Ableger von P. helferi

    beides "Gärtnerabfall" aus dem Becken meines alten Herren.

    Es fehlen immernoch die Höhlen für die Barsche (gibt momentan keine "behaarten" kokosnüsse >_< ) und irgendwas grünes, größerblättriges für die Wurzel...vllt Javafarn? *grübel*
    Außerdem noch schwimmpflanzen...werd da wahrscheinlich auf Moos zurückgreifen.

    Der große Stein dient nur zum beschweren der Wurzel!^^ Kommt raus wenn sie nichtmehr aufschwimmt.

    Wasserwerte pendeln sich langsam ein...Nitritpeak is nach einer Woche nu durch - dank "eingefahrenen" Filtermatten.

    pH: 6(,5 in etwa)
    GH: 8
    KH: 6
    NO3: 5-10
    NO2: n.n.
    PO4: 0,2

    Tiere kommen frühestens Mitte-Ende nächster Woche, solange beobachte ichs noch weiter. Vorsicht > Nachsicht ... und so
    Geändert von Blaukraut (11.05.2010 um 23:07 Uhr) Grund: wat verjessen

    •   Alt 11.05.2010 22:59

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  10. #10

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    diese Pläne hören sich doch schon besser an^^
    Ich würde dir ja Torffilterung empfehlen, dass lasst das Wasser ja dunkel werden, dann leuchten auch die Farben der brigittae und der Funkensalmler
    Und als Schwimmpflanze könntest du Muschelblumen nehmen, die sind echt genial
    Und ich persöhnlich würde ja apistogramma nijsseni nehmen