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  1. #1

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    250L für Gertruds Blauaugen?

    Hallo!

    Da meine Keilfleckbarben bald ins 50er Becken umziehen werden, überlege ich mir, was ich in das große Becken setzen kann.
    Meine Traumfische sind Psudomugil gertrudae. Die finde ich wunderschön anzusehen. Ich hab mir im Netz viele Videos angekuckt und auch im Geschäft lange vor dem Hälterungsbecken gestanden. Der Händler hat sie mir als völlig unproblematisch beschrieben.

    Wie sind denn eure Erfahrungen mit den Blauaugen? Ein Knackpunkt ist in meinen Augen das Futter. Lebendfutter habe ich nur im Sommer, wenn im Eimer auf dem Balkon Mückenlarven sind. Sind die nicht zu groß? Kleines Granulat oder Flocken und Frostfutter habe ich da. Wie sieht das Zusammenleben mit Dornaugen und Antennenharnischwels aus? Stimmen die Temperaturansprüche und die Wasserwerte überein? Was ist bei der Einrichtung zu beachten? Oder sollte ich lieber eine andere Fischart nehmen?

    Ich bin ziemlich ratlos, habe aber keine Eile und werde mich gedulden (hab laut meiner Familie das Geduld-Gen).

    Ciao Susanne

  2. #2

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    Hi!
    Bei Blauaugen gibt es ja verschiedene Arten, z.B. Pseudomugil furcatus oder Pseudomugil connieae. Beide sind recht klein, rund 5cm und passen von den Ansprüchen her zu den vorhandenen Fischen. Da sie in der Natur in schnellfließenden Bächen vorkommen, wäre etwas Strömung ganz angebracht. Beim Futter nehmen sie fast alles, was klein genug ist. Lebendfutter ist zwar gut, aber nicht unbedingt notwendig.
    Becken sollte im Hintergrund und an den Seiten dicht bepflanzt sein, damit sich die Weibchen, die in deutlicher Überzahl vorhanden sein sollten, auch mal vor den aufdringlichen Männchen in Sicherheit bringen können.

  3. Danke von 2 Usern an fossybear für diesen hilfreichen Beitrag:


    •   Alt 08.02.2016 16:09

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  4. #3

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    Hallo Gregor,

    gilt das alles auch für Gertruds Blauaugen (P. gertrudae)? Oder kommen sie mit wenig Strömung aus? Wie viele würdest du ins Becken setzen? Mehr als 10 Stück?

    Ciao Susanne

  5. #4

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    Hi!
    Die sind ja noch kleiner, maximal 4cm, die gehen in 250 Liter unter, da dürfen es ruhig 30 sein, damit man sie überhaupt bemerkt. Haltungsbedingungen sind identisch.

  6. #5

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    Hallo,

    Ich möchte gerne kleine Fische für mein großes Becken haben. Mir gefallen z. B. auch:

    Zwerg-Reiskärpfling (Oryzias mekongensis)
    Peruziersalmler (Nannostomus mortenthaleri)
    Zwergkärpfling (Heterandria formosa)
    Normans Leuchtaugenfisch (Aplocheilichthys normani)
    Feuersalmler (Hyphessobrycon amandae)

    Wie sieht es denn mit denen aus? Brauchen die Salmler nicht andere Wasserwerte?

    Ciao Susanne

  7. #6

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    Ulrich Schliewen ("Mein Aquarium", GU 2006, S. 97) empfiehlt, 10 Gertruden in einem 54 Liter-Becken zu halten.
    Ich bin auch regelrecht in diese Fische verliebt...

  8. #7

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    Hallo Uli,

    ja, sie sind wirklich sehr, sehr hübsch. Hast du sie denn auch schon gehalten? Oder andere Fische aus meiner Liste? Die Angaben in den Büchern sind ja schön und gut, aber es geht doch nichts über persönliche Erfahrungen.

    Ciao Susanne

  9. #8

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    Hallo Susanne,

    schreibe Suspicari(Madeleine) hier im Forum mal an. Sie hatte oder hat auch Gertruden, und diverse andere Kärpflinge.

  10. Danke an Manji für diesen Beitrag von:


  11. #9

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    Hallo Susanne,

    nein, ich habe sie noch nie gehalten.

    Zitat Zitat von Snausen Beitrag anzeigen
    Die Angaben in den Büchern sind ja schön und gut, aber es geht doch nichts über persönliche Erfahrungen.
    Oh je! Ich vertraue in der Regel Büchern doch ein wenig mehr als Internetforen...
    Die Gertruden würde ich zusammen mit Australischen Wüstengrundeln halten, die wären wenigstens aus dem gleichen Biotop.

    •   Alt 09.02.2016 07:28

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  12. #10

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    Moin Uli,

    es kommt doch sehr auf das Buch an. Ich habe hier einen GU Ratgeber, da werden Skalare für ein 100x40x50 cm Aquarium empfohlen. Dazu noch Mosaikfadenfische, Kongosalmler und Leopardpanzerwelse.
    Mal lese ich 26-28°C und unbedingt weich und sauer für Keilfleckbarben, in einem anderen Buch steht dann maximal 25°C , pH bis 8,5 und KH bis16. Das ist doch total verwirrend. Deshalb finde ich die persönliche Erfahrung so wichtig.

    Natürlich gibt es auch immer mehrere Möglichkeiten etwas zu tun. Ich habe mit einem 25L Würfelbecken angefangen. Das wollte meine Nachbarin nicht mehr haben. Sie hatte dort zwei Dornaugen, eine Keilfleckbarbe und eine Amanogarnele drin. Das ging ja wohl auch jahrelang gut. Sogar ohne Pflanzen. Mir hats nicht gefallen, darum habe ich ein größeres Becken geholt.

    Die Wüstengrundeln gefallen mir sehr, aber der Boden ist in meinem Becken besetzt mit Dornaugen und Antennenharnischwels. Sand zum Graben habe ich leider auch nicht.

    Ciao Susanne

  13. Danke an Snausen für diesen Beitrag von: