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  1. #121

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    Lieber Michael,

    nachdem ich zwar leider schon gewisse elektronische Details im neuen (eh schon 10 Jahre alt) Fahrzeug habe, welche es alle anno dazumals, als man den FS mal gemacht hat, alle nicht gab... aber solche Dinge - ich hoffe auch in naher Zukunft - für mich nicht relevant sind... halte ich mich jetzt wieder an das, was heute real ist... und bereits viele haben...

    Gerne würde ich einiges ausbauen... - aber leider nicht machbar bzw. nicht erlaubt... - wer hätte sich träumen lassen, dass eine Fensterkurbel ins Museum kommt und die Kinder das gar nicht kennen?
    Bei vielen Fahrzeugen ist das nur mehr als Sonderausstattung zu haben...
    Überhaupt, die Fahrzeuge sind heute viel schwerer, unübersichtlicher und auch rausschauen war früher einfacher...

    Also entrümpeln... weg mit dem kleinen Fenster hinten, Panoramascheiben... - weg mit ABS, EBS und elektronischer Rückfahrhilfe (die ja dann, weil man wieder etwas sehen kann, auch nicht notwendig ist). Weg mit Navi, Rußpartikelfilter und sonstigen Drosseln...
    Weg mit den PS, die dafür notwendig sind das alles zu bewegen... - verschlanken wir doch unsere Autos! -
    Dann würde wieder jeder Karten lesen können und lernen und vieles mehr... (auch wieder mehr soziale Kontakte, weil man mal nach dem Weg fragt...)

    ... was kann man noch alles entfernen, ohne, dass es dadurch nicht mehr fährt... und ganz ungemütlich wird... bzw. unsicher...

    Gruss
    Silvia

  2. #122

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    Hallo Silvia,

    nun ja, so ganz die Zeit zurückdrehen möchte ich nicht. ABS und ESP, ersteres halte ich für absolut wichtig und mich gäbe es ohne ABS wohl auch nicht mehr, aber auch ein ESP schätze ich im Winter sehr und ersetzt so manches 4x4, welches insgesamt einen höheren Spritverbrauch hätte. Auch Komfortdinge wie Klimaanlage und elektrische Fensterheber schätze ich. Letztere machen das Heranfahren an Parkautomaten doch einiges einfacher, erstere sehe ich sogar als positiv hinsichtlich der Verkehrsicherheit. Früher hat man schwül warmes Wetter sofort am Fahrstil vieler erkannt, heute sitzen die Leute auch dann meist viel entspannter im Auto, zudem reduziert die Klimaanlage das Beschlagen der Scheiben.

    Navis machen das Auto ja nun nicht sonderlich schwer und vom netten "nach dem Weg fragen" wären die meisten, die beruflich unterwegs sein müssen, nicht sonderlich begeistert. Auch hier finde ich sogar: in einer fremden unübersichtlichen Stadt mit viel Verkehr kann ein Navi unglaublich entspannend sein (und ein schlechtes nervtötend).

    Uneingeschränkt recht gebe ich Dir, was die Uebersichtlichkeit angeht. Ich schaue gerne selber nach dem Rechten. Neulich hatte ich einen Mietwagen mit bescheidener Sicht nach hinten, zwar mit Rückfahrkamera, aber diese war beschlagen oder verdreckt ... Heckscheibe kann man meist zumindest noch wischen.

    Interessant finde ich aber den Durchschnittbürger: Man spricht von Energiesparen und rühmt kleine Autos, kauft sich aber einen grossen SUV ...

    Gruss
    Michael

    •   Alt 11.01.2019 13:55

      Mister Ad Mister Ad ist offline

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  3. #123

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    Aber Michael,

    daher fahre ich einen Van... vor allem in einen Kleinwagen bringe ich das nicht rein, was ich mitnehmen muss... aber dafür passt dann selbst in einen Van nicht mehr fiel... Jetzt weiß ich warum die meisten dann Busse fahren... doch da ist wieder das Problem, dass selbst Behindertenparkplätze selten groß genug sind, damit man dann mit dem Bus da rein kann, die Rampe runter und Rollstuhl raus... bzw. Rollstühle raus...

    ... und bei Elektroautos habe ich noch gar keines gesehen, wo man bequem 1000 km am Tag schafft mit den Inhalt...

    LG

  4. #124

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    Ja, Elektroautos sind immer noch ein reiner Luxusartikel für Leute mit sehr viel Geld - und nur als Zweitwagen oder für Spezialzwecke zu gebrauchen. Und ob ein Elektroauto in absehbarer Zukunft in der Lage sein wir, die bei seiner Produktion (Akku!!!) anfallenden Schadstoffe wieder einzusparen, das ist doch zweifelhaft - und würde nicht mal was nutzen. Dazu müßte es sehr viel mehr Schadstoffe einsparen, sonst ist es ein unnützes Nullsummenspiel.

  5. #125

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    Moin Uli,

    hast Du eine schnelle, bessere Lösung????
    Schnell, weil unser Planet wirklich mit dem Rücken zur Wand steht!! Verbrenner, egal ob nun Diesel oder Benziner müssen drastisch reduziert werden, natürlich auch die Industrie, Flugzeuge, Landwirtschaft, Schiffe u.s.w.

    Nur was ist ein schneller und gleichwertiger Ersatz???????

    Im Moment erscheint mir der E-Motor die einzige Möglichkeit!

    Gruß

    Michael

  6. #126

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    Hallo zusammen,

    meine Priorität ist so: Zuerst bitte keine Emissionen gesundheitsschädlicher Substanzen, dann bitte keine umweltschädlichen Emissionen und schliesslich möglichst wenig Treibhausgase bzw. würde ich es formulieren als möglichst ressourcenschonend.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass es die eine gute Lösung nicht geben wird, weshalb es mich stört, dass akkubasierte Elektroautos von vielen als einzige Lösung präsentiert werden und zum anderen keinerlei Ideen vorherrschen, wie man die nötige Infrastruktur schafft. Hier bei uns fahren schon ziemlich viele Tesla herum, bei den Politikern zum Teil als Dienstfahrzeug. Ist ja nett, wenn man viel Geld hat. Dann kann man sich solch ein schickes Auto kaufen, oft umsonst tanken, gratis parken mit Sonderparkplatzen und muss auch keine Steuer zahlen. Aber das Problem der Mobilität ist für mich damit nicht umfassend gelöst.

    Meine Standardpendelstrecke wäre optimal für ein E-Auto. Bei Renault kann man z.B. den Akku mieten. Ich gehe davon aus, dass sich Renault nicht an den Akkus bereichern möchte, noch dass sie wie andere Firmen zu viel Geld zuschiessen wollen. Wenn ich mir nun den Akku mieten würde, hätte ich für ein relativ kleines Auto mehr Miete im Monat für den Akku zu berappen als ich zur Zeit im Monat vertanke (für einen Kombi). So geht das für mich noch nicht auf, denn Stromkosten von ca. 40-50% meiner Kraftstoffkosten zum Aufladen kämen noch hinzu. Hier ist es für mich noch zu teuer, und die hohen Akkukosten geben einen Hinweis auf den Energieverbrauch bei der Herstellung dieser. Aber generell wären die kurzen Pendelstrecken sicherlich das Paradeeinsatzgebiet für Akku-E-Autos, zumindest für diejenigen, die einen Stellplatz mit Steckdose haben.

    Das Problem ist aber, wenn bald mal zu viele abends zur gleichen Zeit ihr Auto laden wollen. Da muss man noch massiv in den Stromnetzausbau investieren. Dadurch wird der Strom natürlich wieder teurer ...

    Und für Lastwagen, die lange Strecken fahren müssen und keine Zeit für Standzeiten haben, sind die Akkus bisher keine Lösung. Da wird es für die langen Wege keine sinnvollen Lösungen geben (nicht gemeint sind hier die "Verteil-" Lastwagen in den Städten.) Wenn ich mehrere Tonnen Akkus spazierenfahren müsste um eine Last irgendwo hin zu bringen, muss da noch etwas gehen.

    So sehe ich auf längere Zeit den Mix verschiedener Techniken, damit es nirgendwo zu Engpässen kommt. Interessant werden auch Kraftstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen (Benzin ist schnell aufgetankt, hat eine faszinierende energiedichte, die Kosten für einen Tank sind sehr gering und ist relativ sicher im Umgang), sowie Batterien, bei denen die elektrische Energie in chemischen Verbindungen in einer Flüssigkeit steckt.

    Was es kurzfristig jedoch aus meiner Sicht braucht, ist Einhaltung der gebotenen Emissionsvorschriften.

    Gruss
    Michael

  7. #127

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    ... also wenn ein Elektroauto bereits in der Produktion so viele Rohstoffe bzw. nicht wieder verwertbare Teile braucht und so vieles an Mist umgesetzt wird, wie bei der Produktion eines normalen Autos und danach noch 10 - jähriger Betrieb desselben bei etwa 15000 - 20000 Jahreskilometerleistung... da frage ich mich echt was man da unter umweltfreundlich versteht?
    Ich würde darauf plädieren, dass keine nicht wieder verwertbaren Rohstoffe zum Einsatz kommen - und Batterien sind alles andere als umweltfreundlich! - Zumal, wo kommt denn dann wieder die Energie her um diese Batterien dann zu betreiben? Wie lange halten denn solche Batterien bei einer jährlichen km-Leistung von etwa 15000 km... und macht es dann wirklich noch Freude mit dem Auto 300 km in eine Richtung und dann - eine Stunde später - auch wieder retour zu fahren? (kommt bei mir leider öfter vor, wenn wir in KHs fahren müssen und zu speziellen Therapien...) zumal ich auch bisher noch kein leistbares Auto gesehen habe, welches für solche Bedürfnisse auch leistbar wäre...

  8. #128

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    Moin,

    tja, dann treten wir auf der Stelle!! Klar, man kann so lange jedes Teil verteufeln, bis wir bis zum Bauchnabel im Wasser stehen! Egal, welche Technik....man findet immer etwas.....
    Silvia...mal eine Frage: Wieviel "Mist" wird bei einer Produktion eines Verbrenners produziert und wieviel bei einem E-Auto?? Forsche bitte mal genau!!!
    Und immer dieses Batterieentsorgungsthema...Klar sind die derzeitigen Akkus keine Umweltengel, aber sie lassen sich zu über 60% verwerten. Die heutigen!!!! Neue Generationen der Batterien werden sicherlich ein Schritt weiter gehen....die Entwicklung läuft rasant voran!

    Das Auto, das mit Luft fährt ist leider noch nicht erfunden.

    Nur was schnell machen?? Alle Fahrzeuge verbieten? Zu Fuß gehen...Fahrrad (ohne Akku) fahren??? Pferd und Wagen??

    Blödes Thema

    Gruß

    Michael

  9. #129

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    Mich regt auf das wir Deutschen darüber nachdenken! Meint Ihr ein Land rettet die Welt?
    Ich fahre 50.000-70.000 km im Jahr beruflich. Mit Elektroauto nicht zu schaffen.
    Unsere alten Diesel fahren in der Türkei. Ah klar, dort ist das Klima ja noch in Ordnung.
    Für mich sinnlose Diskussionen.
    In den letzten Jahren sind keine Menschen daran gestorben, das war die Aussage eines Lungenarztes. Habe da letztens eine Reportage gesehen.

    •   Alt 17.01.2019 22:03

      Mister Ad Mister Ad ist offline

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  10. #130

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    Moin,

    das ist die Vogel Strauß Methode....davon halte ich nichts!
    Nur weil Andere sich nicht kümmern auch die Hände in den Schoß zu legen ist mir zu einfach!

    Gruß

    Michael