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  1. #1

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    54 Liter Aquarium - Asien-Besatz

    Hallo!
    Ich bin neu hier im Forum. Ich bin zwar kein völlliger Aqua-Neuling, habe aber fast nur mit südamerikanischen Fischen zu tun gehabt und brauche bei meinem jetzigen Projekt Hilfe.
    Ich möchte mein 54 Liter (60x30x30) Becken von Südamerika auf Asien umstellen, da die jetzigen Fische (Otos, Schmetterlingsbuntbarsche und Zwergpanzerwelse) in ein 180 Liter Becken umziehen. Habe noch nie asiatische Fische gehabt, von meinem Betta abgesehen, aber der hat sein ganz eigenes Becken und das soll auch so bleiben. Mein Leitungswasser ist weich und ph-neutral. Das Becken infrage läuft stabil und jede Woche wird ein 25%er Wasserwechsel gemacht. Im Becken sind Mohrkienwurzeln (mit Javafarn und Anubien bepflanzt) und Eichenlaub, die das Wasser eintrüben und den ph-Wert im Becken auf 6,8 senken. Bodengrund ist dunkler Sand.

    Meine Vorstellung wäre: 10-12 Moskitobärblinge (Boraras brigittae), 3-5 Dornaugen (Pangio semicinctus) und eventuell ein Paar Honigguramis (Trichogaster chuna). Passen die Fische zusammen und vor allem - haben sie auch später wenn sie ausgewachsen sind im Becken genug Platz ohne sich zu stressen? Wäre es besser, auf die Guramis zu verzichten? Und muss ich etwas an der Beckengestaltung ändern?

    Vielen lieben Dank für jeden Rat!

  2. #2

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    Hi!
    Das mit den Moskitos und den Honigguramis passt schon. Für die Honigguramis sollte das Becken zu 2/3 dicht und bis zur Oberfläche bepflanzt sein, damit sich die Tiere voreinander zurückziehen können. Sie dulden sich nur zur Eiablage in Sichtweite, daher vor dem Einsetzen noch für genug Dschungel sorgen (schnellwachsende Stängepflanzen wie Limnophila aquatica, Indischer Wasserfreund, Sternkraut u.ä.).
    Für die Dornaugen ist das Becken eher grenzwertig, da sie größere Gruppen bevorzugen. 5-6 Tiere wäre da schon das Minimum und Höhlen, in denen sie auch zu mehreren reinpassen. Ich habe für meine ehemalige Krebshöhlen genommen, die sie gerne zu 3-4 Tieren annehmen.
    IMGP3074.jpg

  3. Danke an fossybear für diesen Beitrag von:


    •   Alt 10.07.2018 09:28

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  4. #3

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    Hallo und guten Morgen! Danke für den Tip mit den Krebshöhlen! Sind die geschlossen wie Welshöhlen oder von beiden Seiten offen? Wenn ich meine bessere Hälfte überredet kriege, wird ein (ca) 100 Liter Becken zu Weihnachten geplant, und da sollten die Dornaugen besser drin klarkommen und es gibt Platz für eine Gruppe von 10 Tieren.
    Dornaugen werden in unserer Tierhandlung übrigens als Einzelgänger verkauft und genauso wie der Ancistrus für Aquarien ab 40 Liter empfohlen - darum wende ich mich lieber an Leute, die nix am Verkauf zu gewinnen haben .
    Da die Dornaugen ja teilweise recht wuseln, wenn ich Youtube und einige Forenteilnehmer richtig verstehe, hatte ich etwas Angst, dass ein Trupp die Guramis stressen würde und in einer zu kleinen Gruppe fühlen sich die Dornaugen anscheinend nicht wohl. Also wäre Dein Rat, lieber auf die Dornaugen zu verzichten und die Bärblinge mit den Guramis zu vergesellschaften. Und für die Guramis den Djungel zu verstärken und die Wurzeln so zu arrangieren, dass Männchen und Weibchen sich aus dem Blick verlieren können. Klingt gar nicht so schlecht.
    Würde Hornkraut als Schwimmpflanze gut gehen? Entengrütze hab ich auch (im Bettaaquarium). Die muss ich zwar mit jedem Wasserwechseln abschöpfen und sie klebt teilweise den Filter zu (NERV!) - aber mein Betta kommt damit besser klar als mit dem Froschbiss den ich vorher drin hatte.

    Nochmals Danke! Das Schräubchen.

  5. #4

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    Hi!
    Die Entengrütze ist eine Pest, ist immer schwierig, die loszuwerden. Da ist mir Froschbiss oder Muschelblumen lieber, die kann man besser ausdünnen. Die Labyrinther sollten genug freie Fläche zum Atmen haben, was die Entengrütze schnell mal verhindern kann, so schnell wie die sich vermehrt. Hornblatt ist OK, aber Schwimmpflanzen selbst sind nicht so wichtig, wenn genug Stängelpflanzen bis zur Oberfläche wuchern. Die bieten mehr Rückzugsmöglichkeiten in allen Höhen an, besser als Schwimmpflanzen.
    Die Dornaugen wuseln nur in der ersten Zeit schon mal nervend rum. Wenn sie genug Höhlen haben werden sie bald ruhiger.

  6. #5

    Talker
     
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    Hi!
    Dann hab ich eigentlich alles, was ich brauche - mein Wassernabel muss sowieso ausgedünnt werden und Hornkraut ist bei mir Meterware Ich sammel immer ein paar lange Stengel Hornkraut zusammen und fädel sie durch Keramikfilterpellets - die sind so dünn im Durchmesser, dass meine Schnecken nicht drinne steckenbleiben können. So ist mein Hornkraut dann "verankert" und zum Saubermachen/Ausdünnen zieh ich enfach alles hoch. Ein Hornkraut/Wassernabelgestrüpp sollte sowohl den Guramis gefallen als auch den Rasboras. Und dann brauch ich keine Entengrütze oder ähnliches.
    Zerpflücken Honigguramis feinblättrige Pflanzen eigentlich genauso wie die Zwergguramis? In unserer Tierhandlung bauen die Zwergguramis mit den Pflanzenteilen von Hornkraut und Wasserfreund ihre Schaumnester, hab sowas aber bei deren Honigguramis nicht gesehen.

    Danke für alle Tips! Das Schräubchen

    •   Alt 12.07.2018 17:09

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