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  1. #31

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    Dann würde der Halbschnabelhechtling gut zum Flossensauger passen - wobei ich jetzt nicht die Wasserwerte weiß... aber beide lieben die Strömung...

  2. #32

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    Du willst die berühmte "eierlegende Wollmilchsau"...

    Warum Asien? Warum nicht Südamerika? - Als Schwarmfisch eine kleine Salmlerart, unten Welse, und als Blickfang Zwergbuntbarsche (Apistogramma). Auf Garneelen mußt Du wohl in fast jeder Kombination verzichten..., außer Du akzeptierst eventuell Fische, die nicht so "supertoll" aussehen, sondern aus anderen Gründen interessant sind.
    Geändert von Ulfgar (16.02.2019 um 18:27 Uhr)

    •   Alt 16.02.2019 18:09

      Mister Ad Mister Ad ist offline

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  3. #33

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    Bei 20-30 Stück Fische mit Schwarmähnlichen Verhalten kommen einzig und alleine die kleinen Espes Keilfleckbarben, die normalen Keilflecken gehen höchstens 15 Tiere. Alle anderen sind zwar gruppenorientiert, also brauchen viele ihrer Art, zeigen aber absolut kein Schwarmverhalten, da zeigen einzig die kleinen Espes eher schwarmähnliches Verhalten.
    Wenn Du dann aber ein Paar Honigguramis (bei sehr dicht bepflanzten Becken gehen auch 2 Paare) dazunehmen willst, dann passen nur 20 von den Kleinen, die großen auf keinen Fall. Mehr wären zu stressig für die territorialen Guramis.
    Für den Boden dann die kleinen Hummelwelse die zwar nicht aus Asien kommen, aber den Asiaten sehr ähnlich aussehen, wenn es keine Schmerlen sein sollen.
    Es geht hier schließlich um Lebewesen, denen man einen passenden Lebensraum bieten sollte, nicht um irgendwelche Möbelstücke, die man sich nach Form und Farbe zusammenstellen kann.

  4. Danke an fossybear für diesen Beitrag von:


  5. #34

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    Und wenn es denn unbedingt Garneelen sein sollen, dann empfiehlt es sich, ein kleines 20-Liter,Becken als Artenbecken daneben zu stellen. Als Fisch-Vergesellschaftung eignen sich ohnehin nur einige der von Dir abgelehnten Zwerg-Arten.

  6. #35

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    Gut dann danke euch für die Tipps. Mal sehen was es dann neben den Espes wird

  7. #36

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    Würden denn für oben Zebrabärblonge gehen, und für die Mitte Espes_?

  8. #37

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    Es kommt immer auf das Gesamtpacket an...

    Ich mache Dir mal zwei erprobte, allerdings ähnliche Besatzvorschläge:

    1.
    - 2/2 Knurrende Zwerggurami (Trichopsis pumila)
    - 20 Große Leuchtaugenbärblinge (Rasbora dorsiocellata)
    - 8 Dornaugen (Pangio kuhli) ODER 10 Schachbrettschmerlen (Yasuhikotakia sidthimunki)

    2.
    - 1/1 Honigguramis (Colisa chuna)
    - 15 Keilfleckbärblinge (Trigonostigma heteromorpha)
    - 12 Große Leuchtaugenbärblinge (Rasbora dorsiocellata)
    - 10 Schachbrettschmerlen (Yasuhikotakia sidthimunki) ODER 8 Zebraschgmerlen (Botia striata)

    Alle diese Kombinationen sind erprobt und kommen mit Leitungswasser aus. Jede Art hat ihre "Aufgabe" im System. Ich würde auch davon abraten, die hier oft vorgeschlagenen "Espes Keilfleckbärblinge" zu nehmen, denn diese sind deutlich kleiner und brauchen weicheres Wasser als die "normalen" Keilfleckbärblinge, zudem sind sie nach meinen Erfahrungen den Labyrinthern eindeutig unterlegen und werden früher oder später einfach zu Tode gehetzt.
    Je nach Gusto (oder bei Algenproblemen) könnte man einen Schwarm von 6 Otocinclus-Welsen (Ohrgitterharnischwelse) dazu setzen. Damit wird zwar der rein asiatische Besatz durchbrochen, aber in diesem Falle macht das wohl nichts.
    Ich würde auch empfehlen, die nicht sehr attraktiven Stahlhelmschnecken einzusetzen, denn sie bekämpfen zuverlässig auch Blaualgen und sogar diese braunen Schmieralgen an den Scheiben, derer man sonst kaum Herr wird. Allerdings müssen sie vorsichtig mit dem Loch nach unten ins Becken gesetzt werden, denn diese Schnecken können sich nicht umdrehen! Weiterhin haben Stahlhelmschnecken durch ihre Form den Vorteil, daß sie für die Schmerlen unangreifbar werden, denn Schmerlen fressen wahnsinnig gerne Schnecken!

  9. #38

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    Hi!
    Sorry, aber da muss ich widersprechen. Wer die Honigguramis kennt, muss bedenken, daß es nur 4,5-5cm große Tiere werden, genauso groß wie Trigonostigma heteromorpha. Das wäre Stress pur für die kleinen territorialen Guramis.
    Zu denen passen nur kleinere Tiere wie maximal die Espes Keilflecken. Und bei einem nur 80cm großen Becken auch nur eine gruppenorientierte Art dazu, also entweder die Espes oder die kleinen Leuchtaugenbärblinge und dann auch in entsprechender Gruppenstärke von 20-25 Tieren. 2 Arten im freien Schwimmraum wären zu unruhig für die Guramis und gäbe auch für den Beobachter ein ziemliches Durcheinander. Daher ist Vorschlag 2 nochmal gründlich zu überdenken.
    Und bitte niemals Otocinclus oder andere Welse gegen Algen einsetzen, da sie keine Algenfresser sind! Sie mögen lediglich sehr jungen Aufwuchs und die darin vorkommenden Microorganismen.

  10. #39

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    Also da muß ich mal widersprechen, Gregor!

    Die Honigguramis sind derart aggressiv, daß "normale" Keilfleckbarben schon Probleme haben, damit klarzukommen. Ich überlege gerade, ob ich sie aus meinem Becken nehme und woanders reinsetze. Und die "Espes" halte ich, nach meinen Erfahrungen, für derart empfindlich und streßanfällig, daß ich sie keinem Anfänger empfehlen möchte. Bei mir hatten sie schon die Vergesellschaftung mit den äußerst friedlichen Spitzschwanzmakropoden nicht überlebt (leider!!!). Aber. Florian, es ist eine typische Religionsfrage: Gregor hängt der Espes-Religion an, und ich eindeutig dem "Normalo"-Glauben.

    Allerdings muß ich Gregor bezüglich der kleinen Welse Recht geben: Setze niemals Fische als Algenfresser ein, sondern nur, weil sie Dir gefallen! Und wenn sie obendrein noch Algen (Pitbull-Otocinclus) und/oder Aufwuchs fressen, dann freue Dich. Das selbe gilt übrigens auch für die Schnecken...

    •   Alt 17.02.2019 11:03

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  11. #40

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    ... dann passen die kleinen Honigguramis wohl doch ganz gut zu den Salmlern... - Also ich kann - nach 6 Wochen - nichts Negatives feststellen... - Weder die Roten von Rio noch die Honigguramis zeigen sich geschreckt oder leiden sichtlich... - Er schäumt regelmäßig, sie macht noch keine Anstalten zu laichen... - aber auch hier wird sicherlich mal etwas kommen... (ob es bis zu Nachwuchs kommt, das weiß ich nicht... - ist ja ein Gesellschaftsbecken... -

    Nachdem ihr mir alle abgeraten hattet Apistogramma (borelli) reinzunehmen... - sind es eben die Honigguramis geworden... - und es klappt...