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  1. #1

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    Problem mit dem Filter?

    Hi zusammen,

    Ich hab mal wieder ein Problem, was ich erstmal nicht selbst lösen kann.....

    In einem meiner 60er Becken habe ich vor ein paar Tagen den Innenfilter auseinander genommen, weil ich nachsehen wollte, ob sich darin junge Garnelen befinden (dazu gleich noch mehr, weil ich vermute, dass es mit meinem Problem zusammen hängen könnte ...)
    Ich fand im Filter ein unerwartetes Bild vor:
    Das Filtermaterial war nicht, wie gewohnt, schön schlammig braun, sondern krisselig weiß und körnig. Wie Sand. Fast so, als hätte man einen Kalkstein zerbröselt, fein gemahlen und in den Filter gestreut.

    Das Becken läuft an sich ohne sonstige Probleme, außer dass sich meine Red Fire Garnelen nicht so vermehren, wie ich mir das wünsche.
    Im Juni habe ich 30 Tiere eingesetzt, die sich anfangs auch wunderbar vermehrt haben, sogar verdoppelt, allerdings werden es weniger. Gezählt habe ich letztens nur circa 24 (ich habe alles was ich finden konnte raus gefangen und das Aquarium auf den Kopf gestellt. Deswegen auch entdeckt, dass mit dem Filter etwas nicht stimmt)
    Nun habe ich letztes Wochenende neue Tiere aus einem anderen Stamm dazu gesetzt, um das Blut mal aufzufrischen, vielleicht hilft es mit. Fische habe ich nur Espes Keilfleckbarben drin. Die snacken bestimmt auch mal das ein oder andere Jungtier, aber ich denke nicht, dass sie den Bestand so extrem verkleinert haben.

    Was ist das im Filter? Ist das eventuell der Grund für die gehemmte Vermehrung meiner Garnelen? Und was tue ich dagegen?

    Die aktuellen Wasserwerte muss ich nachher nach reichen, die muss ich erst noch messen.
    Ich muss dazu sagen, dass ich bei dem Becken wenig Wasser wechsel, weil es nicht bei mir zu Hause steht.
    Ich werde aber ab jetzt jede Woche wechseln, allein schon wegen den Pflanzen. Und den Garnelen tut es sicher auch gut.

    So sieht das Aquarium aktuell aus: <font color="red">Guests can not see images in the messages. Please register in the forum by clicking <a href="register.php"><strong>here</strong></a>.</font>

    Ich hoffe, ihr könnt mir irgendwie helfen.


    LG Jessy
    Geändert von PulcherLilly (12.11.2017 um 12:01 Uhr) Grund: Bild getauscht, war ein falsches

  2. #2

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    Hi,

    Hat niemand eine Idee?😟

    Ich schmeiße mal Biogene Entkalkung in den Raum.......kann sowas überhaupt im Filter drin passieren?


    LG Jessy

    LG Jessy

    •   Alt 13.11.2017 16:07

      Mister Ad Mister Ad ist offline

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  3. #3

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    Hi!
    Das mit der biogenen Entkalkung habe ich bisher nur auf den Pflanzen selbst erlebt, der Juwel-innenfilter in dem betroffenen Becken blieb unverändert. Eine starke Entkalkung kann sich aber schon negativ auf die Vermehrung der Garnelen auswirken, zumindest nach meiner Erfahrung. Die Häutung kann dann Probleme machen.
    Solche weissen Körner hatte ich mal beim Einsatz eines Wasseraufbereiters, der anscheinend überlagert war.
    Hast Du mal die aktuellen Werte? Wie hoch ist die Temperatur im Becken? Meine Red Fire vermehren sich nur erfolgreich, wenn es weit unterhalb von 26 Grad bleibt. Im Sommer, wenn die Beckentemperaturen steigen legen sie eine Pause ein, bzw. vermehren sich so gut wie nicht mehr.

  4. #4

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    Hi Gregor,

    Das mit der Entkalkung kann ich fast ausschließen, denn ich habe auf den Pflanzen gar keine Veränderung. Vor gut einem Jahr hatte ich mal Probleme mit körnigem Belag auf einer Cryptocoryne, aber in Verbindung damit sind Cyanobakterien aufgetreten.
    Seit ich das Becken neu gemacht habe, habe ich damit keine Probleme mehr.

    Die Werte reiche ich noch nach. Muss auf den Zettel schauen.

    Die Temperatur liegt um die 25℃ +/- 1℃ da das Aquarium im Keller steht, muss der Heizstab dran, sonst hat das Becken nur 19℃ oder so.

    Wie kalt können denn die Espes und Garnelen es denn vertragen?

    LG Jessy

  5. #5

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    Hallo Jessy!

    Die Espes hab ich noch nicht selbst gehabt, aber meine "normalen"Keilflecken leben schon ein paar Jahre in 21-25 Grad, ohne Heizung, jahreszeitabhänging. Bei den Espes lese ich Temperaturbereiche von 22-28 Grad, scheint also auch recht flexibel zu sein. Die Garnelen (Nachwuchs meiner Red Fire) haben schon bei einem Bekannten im kleinen Teich (ca.500 Liter) in einem geschützt liegenden Wintergarten/Innenhof überwintert. Friert im Winter nicht ein, kommt aber mit Sicherheit bis auf 5 Grad runter. Bei mir im Aquarium kann es im Büro im Winter und am Wochenende auch mal unter 18 Grad gehen, seit da nur noch LED-Beleuchtung über den Becken ist.
    Würde den Heizstab einfach mal minimal runterdrehen, 23-24 Grad sollten kein Problem sein. Die jetzigen 25 Grad sollten den Garnelen aber auch nicht viel ausmachen, auch der Feinddruck durch die Espes hält sich in Grenzen. Selbst in meinen KaFi-Becken mit 25-26 Grad kommen immer noch genug Jungtiere durch, um den Bestand zu halten, auch wenn die KaFis einige erwischen.

  6. #6

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    Hallo ihr 2,

    wie kommt es überhaupt zu dieser biogenen Entkalkung? Würde mich interessieren.
    Ich weiß, ich kann auch Google fragen, aber vielleicht kann das hier jemand kurz und knapp erklären?

  7. #7

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    Hi,

    Wenn ich das richtig verstanden habe, holen sich die Pflanzen bei zu wenig Co2 dieses aus den gelösten Mineralien im Wasser. Und die "Reste" davon scheiden sie sozusagen wieder aus. Deshalb diese Kalkablagerungen auf den Pflanzen.
    Das passiert aber nur bei bestimmten KH, GH und PH Werten, aber ich weiß nicht welche genau.

    Korrigiert mich gerne, falls ich das falsch verstanden habe, denn die Erklärungen die ich mal gegoogelt habe, fand ich schwer verständlich...

    LG Jessy

  8. #8

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    Danke Jessy,

    deswegen meine Frage, manche Sachen werden so erklärt das man nichts versteht.
    Dann passiert das wohl eher in Becken ohne Co2 oder? Müsste ja dann eigentlich recht hartes Wasser sein.

  9. #9

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    Zitat Zitat von fossybear Beitrag anzeigen
    Hi!
    Das mit der biogenen Entkalkung habe ich bisher nur auf den Pflanzen selbst erlebt, der Juwel-innenfilter in dem betroffenen Becken blieb unverändert. Eine starke Entkalkung kann sich aber schon negativ auf die Vermehrung der Garnelen auswirken, zumindest nach meiner Erfahrung. Die Häutung kann dann Probleme machen.
    Solche weissen Körner hatte ich mal beim Einsatz eines Wasseraufbereiters, der anscheinend überlagert war.
    Hast Du mal die aktuellen Werte? Wie hoch ist die Temperatur im Becken? Meine Red Fire vermehren sich nur erfolgreich, wenn es weit unterhalb von 26 Grad bleibt. Im Sommer, wenn die Beckentemperaturen steigen legen sie eine Pause ein, bzw. vermehren sich so gut wie nicht mehr.
    Hi Gregor,

    Ich hab jetzt mal die zuletzt gemessenen Werte:
    Ph: 7,5-7,8
    Kh: 8-10
    No3: 5-10 (je nachdem, ob ich vorher Wasser gewechselt habe oder nicht)

    Aus der Leitung hatte ich mal folgende Werte gemessen:

    Ph: 7
    Kh: 11
    No3: 8-10



    LG Jessy
    Geändert von PulcherLilly (16.11.2017 um 16:42 Uhr)

    •   Alt 16.11.2017 16:37

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  10. #10

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    Hallo Jessy!

    Der Abbau der KH ist zu gering für eine biogene Entkalkung. Bei mir ist der Wert damals zwischen den Wasserwechseln um mehr als 50% gesunken. Was da im Filter steckt muss irgendwas sein, was in der Form ausflockt, ähnlich wie bei mir der überlagerte Wasseraufbereiter. Kann auch schon mal bei Dünger passieren.