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  1. #1

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    Perfekte Kaffeewasser

    Hallo liebe Aquaristik-Mitglieder,

    Ich würde ganz gerne destilliertes Wasser mit bestimmten Stoffen anreichern (mineralisieren) damit es die richtigen Stoffe aus dem Kaffee gezogen werden.
    Wie das ganze funktioniert ist mir bekannt.

    Allerdings existieren die Stoffe in unterschiedlichen Reinheitsformen (technisch, kosmetisch, Lebensmittelqualität, Pharmaqualität, Laborqualität, für Analyse, etc.) und eine vermutlich zu reine Form kann eine zu hohe Konzentration an schädlichen Stoffen enthalten (z.B. Arsen, Eisen, Schwermetall, etc.).?.?.?.

    Im folgenden findet ihr die Stoffe die ich für meine Mineralisierung kaufen wollte. (Einheit: 1 ppm, = 1 µg/g, = 1 mg/kg)

    Epsom Salz / Magnesiumsulfat Heptahydrat / MgSO4•7H2O
    Link: https://shop.es-drei.de/salze/sulfat...n.-99-ph.-eur.
    Spezifikation: https://shop.es-drei.de/documents/sp...ahydrat_DE.pdf


    “Bischofit” / Magnesiumchlorid Hexahydrat / MgCl2•6H2O
    Link: https://shop.es-drei.de/salze/chlori...ur.-usp-fcc-lm
    Spezifikation: https://shop.es-drei.de/documents/sp...ahydrat_DE.pdf


    ? / Calciumchlorid Anhydrat / CaCl2
    Link: https://shop.es-drei.de/salze/chlori...ittelqualitaet
    Spezifikation: https://shop.es-drei.de/documents/sp...serfrei_DE.pdf


    ? / Kaliumhydrogencarbonat / KHCO3
    Link: https://shop.es-drei.de/salze/carbon...ittelqualitaet
    Spezifikation: https://shop.es-drei.de/documents/sp...arbonat_DE.pdf


    Sind die Stoffe unbedenklich? Habt ihr eine Idee wo ich solche Stoffe in Lebensmittelqualität einkaufen könnte?

    Vielen Dank.

  2. #2

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    Hallo bifi,

    eine Unbedenklichkeitserklärung wird Dir hier niemand geben, auch frage ich mich, ob das Thema nicht eher in die Quasselecke passt.

    Generell würde ich sagen, wenn der Stoff als Lebensmittelrein bezeichnet ist, ist das wohl in Ordnung, gleiches gilt für alle Salze die seitens Drogerie oder Apotheke zur Einnahme geeignet sind. Ausserdem verträgt unser Körper einiges und manchmal wundert man sich über die Anforderungen seitens Pharmazie, so altbacken wie diese daherkommen.

    Generell Gedanken machen sollte man sich über die Art des destillierten Wassers. Für technische Anwendungen spielt Keimfreiheit eher eine geringe Rolle und beim Kaffee machen wird das Wasser nicht unbedingt lange genug erhitzt.

    Und als Kaffeetrinker würde mich Deine Quelle der geeigneten Mineralien interessieren. Kannst Du bitte den Link einstellen?

    Viele Grüsse
    Michael

    •   Alt 27.05.2019 09:56

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  3. #3

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  4. #4

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    Hallo bifi,

    Vielen Dank! Ich bin zwar skeptisch, was die Hypothese dahinter angeht, werde das aber mal ausprobieren.

    Noch ein Tipp: Statt die Salze zuzugeben, kannst Du auch schauen, wo Du zu liegen kommst, wenn Du Dein Leitungswasser entsprechend verschneidest. Da sparst Du Dir vermutlich einige Chlorid- und Sulfatanionen, gerade letztere mag ich nicht.

    Grüsse
    Michael

  5. #5

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    Hallo Michael,
    Im Prinzip geht es ja nur darum den Mineralgehalt des Wassers so zu variieren, dass einem der Kaffee schmeckt.

    Habe gerade festgestellt, dass es super schwer ist in Deutschland geeignetes destilliertes Wasser zu kaufen. Kennst du dich damit aus?

  6. #6

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    Und ein stilles Wasser suchen wo möglichst wenig an Zusätzen drin ist?

  7. #7

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    Liebe bifi,

    langsam sollte man sich wirklich überlegen, ob man überhaupt noch Kaffee trinkt... - zur Herstellung von einem kg Kaffee werden 22000 l verbraucht... - dabei ist Trinkwasser ja schon wirklich eine Mangelware und ein Luxusgut!!

    Tee kostet da wirklich weniger in der Produktion...

  8. Danke an Neonblau für diesen Beitrag von:


  9. #8

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    Hallo Silvia,

    ein kg Kaffee verbraucht sicher keine 22 t Wasser - und schon gar kein Trinkwasser. Wer kommt eigentlich immer auf solch blödsinnige Zahlen?

    Gruss
    Michael

  10. Danke an Miora für diesen Beitrag von:


  11. #9

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    Hallo Michael,

    mein Sohn hat das gerade in der Schule durchgemacht wegen ökologischen Fußabdrick...
    und wenn man das so rechnet... - Wasserverbrauch auf der Plantage - Ernte - spülen -
    nachdem die erste Ernte erst nach 4 Jahren erfolgt, wo die Pflanze reichlich gewässert werden muss - dann kann man 10 Jahre lang ernten...
    danach ist die Pflanze erschöpft... Es wird darauf hin gewiesen, dass die Kaffeepflanze sehr viel Bewässerung braucht!! - 14 Jahre lang - stark bewässern... - wie viel Ertrag hat eine einzelne Pflanze?? - wird wohl nicht so falsch sein... - dann gibt es 2 verschieden Arten der Gewinnung...

    •   Alt 11.06.2019 17:52

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  12. #10

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    Hallo Silvia,

    ja, und ein Kilo Fleisch verbraucht angeblich auch sehr viel Wasser. Dumm nur, dass bei den Berechnungen wirklich alles Wasser eingerechnet wäre. Sogar, wie viel Regen es braucht, damit das Gras wächst, welches die Kuh frisst. Dass so etwas an den Schulen gelehrt wird, ist schon schlimm.

    Zum einen werden, nach dem was ich weiss, ca. 10 % der weltweiten Kaffeepflanzen überhaupt bewässert, viel Wasser braucht vor allem Robusta, Arabica scheint eher genügsam. Wobei genügsam relativ ist, nicht umsonst findet der Kaffeeanbau vor allem in den Tropen statt.

    Zum anderen ist der "Wasserverbrauch" nur dort relevant, wo z.B. der Grundwasserspiegel sinkt oder Quellen deshalb versiegen. Es gibt sicherlich Regionen, wo dies der Fall ist, aber wohl nicht in der Mehrheit der Anbaugebiete. Wo das nicht der Fall ist, ist der sogenannte Wasserverbrauch irrelevant, da kein Wasser "verbraucht" im Sinne von "jemandem weggenommen" wird (100% irrelevant bei der Kuh auf der Weide für die Fleischproduktion). Die Bewässerungskosten hinsichtlich Aufwand und Energie fliessen in den Verkaufspreis ein.

    Gruss
    Michael

  13. Danke an Miora für diesen Beitrag von: