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  1. #141

    Talker
     
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    Hi Uli,

    danke für die Rückmeldung.

    An welcher Pflanze sollen sie ihre Eier ranhaften oder benutzt Du einen Laichmopp?


    Gruß, Chrissi

  2. #142

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    Nun ja, die Ringelhechtlinge brauchen ja keinen Laichmob, die kleben die Eier direkt an die Pflanzen, und dazu sind z.B. Riccia und Savinia da, auch die Nadelsimse scheint geeignet.

    •   Alt 31.03.2016 20:49

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  3. #143
    Katey
    Hallo Uli,

    habe dein Thema gerade entdeckt - sehr interessant! Und sehr schönes Becken! Bin gespannt, was du weiter berichtest.

  4. Danke an Katey für diesen Beitrag von:


  5. #144

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    Danke, Katey!

    So, heute Mittag, als im Becken das Licht anging - ich lasse es von 13:00 Uhr bis 01:00 Uhr brennen -, da fiel mir auf, wie schnell und gut sich die Pflanzen entwickelt haben:

    10 - 02-04-2016 Pflanzen gut gewachsen.jpg

    Und als ich mich etwas bückte, um die Schwimmpflanzen zu begutachten, da hatten die sich auch schon gut herausgemacht und ihre Wurzen schön gerade ins Wasser gehängt:

    11 - 02-04-2016 Schwimmpflanzen.jpg

    So beschloß ich spontan, nicht mehr abzuwarten und die ja noch sehr kleinen Ringelhechtlinge zu holen. Ich habe sie mal grob vermessen, als sie noch in der Tüte waren, und sie sind gerade mal 21mm - 23mm lang, gemessen vom Maul bis zur Schwanzwurzel, also noch winzig. Ins Aquarium eingesetzt, erschienen sie mir noch kleiner, und waren sie sofort verschwunden. Erst später konnte ich sie einzln und für kurze Zeit entdecken, wobei die Weibchen sich anscheinend im unteren Teil des Dickichtes versteckten, die Männchen dagegen in der Schwimmpflanzen an der Wasseroberfläche. Man kann sie deutlich an der Färbung unterscheiden. Hier ein Schnappschuß eines Weibchens:

    12 - 02-04-2016 Ringelhechtling Weibchen.jpg

    Die Weibchen sind erkennbar an den fast farblosen Flossen. Die Männchen dagegen haben feine rote Flossensäume und eine rot gesäumte, leuchtend gelbe Schwanzflosse, die fast komplett rot erscheint, wenn die Schwanzflosse zusammengelegt wird:

    13 - 02-04-2016 Ringelhechtling Männchen.jpg

    Als Futter wurden mir fein zerriebene, entkernte Artemia-Eier empfohlen, die in Wasser zu einem Brei verrührt wurden. Ansonsten würde es auch Flockenfutter tun, das ebenso fein zerrieben und zu Brei vermischt wurde - an diese Nahrung seien die Fische vom Züchter gewöhnt. Bei mir haben sie vorerst lebende Baby-Wasserflöhe bekommen, die sie geschickt erjagten.

  6. Danke von 2 Usern an Ulfgar für diesen hilfreichen Beitrag:


  7. #145

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    Hey,

    Wow, das gefällt immer noch richtig gut.
    Vor allem passen die kleinen Ringelhechtlinge auch optisch total gut zur Rückwand. Also ich meine wegen der senkrechten Ringel und den Bambusstäben.

    Toll!

    LG Jessy

  8. Danke an PulcherLilly für diesen Beitrag von:


  9. #146

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    Danke, Jessy! Und da kann man gut sehen, daß die ach-so-auffällige Färbung eigentlich ein Tarnmuster ist.

    Ich denke, ich werde mir noch so ein Becken besorgen (gleiche Größe, gleiche Firma) und mit Gardners Prachtkärpflingen Fundulopanchax gardneri besetzen. Ich habe mir die Fische im Laden angesehen, und sie gefielen mir ebenfalls ausnehmend gut. Allerdings werde ich da ein etwas anderes Biotop gestalten: Während die Ringelsöckchen in stehenden Gewässern leben, gehören die Prachtkärpflinge eher in kleine Fließgewässer. Aber da muß ich noch etwas recherchieren, wie das wirklich aussieht...

    Und ich habe noch etwas getan, nämlich an der "Gesamtsituation" gebastelt:

    14 - 02-04-2016 Gesamtsituation.jpg

    Links und rechts vom Aquarium stehen jetzt noch schöne Pflanzen. Auch sowas ist wichtig für mich... :-)
    Geändert von Ulfgar (02.04.2016 um 23:07 Uhr)

  10. #147

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    Hallo Uli,

    vielen Dank für die tolle Dokumentation. Drücke Dir die Daumen für weiter gutes Gelingen und Spaß an diesem Becken.

    LG
    Dieter

  11. Danke an Wanjiru für diesen Beitrag von:


  12. #148

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    Moin,

    korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber ich meine ich hab mal irgendwo bei killi.org gelesen, dass Ringelhechtlinge auch sehr gut mit nicht so hohem Wasserstand leben. Da würd ich fasst schon über eine Art Paludarium nachdenken

    Die Gardneri hab ich selbst in einem Rio 180 inkl. deren Nachwuchs. Aufgrund der Schwimmfreudigkeit würde ich sie nicht unter 60cm Kante setzen, eher vielleicht sogar 80cm. Wir haben noch eine kleine Tunze Strömungspumpe installiert, die lieben sie sehr

  13. Danke an mari84 für diesen Beitrag von:


  14. #149

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    Hallo Mara,

    im Prinzip stimmt das, was Du schreibst. Ringelhechtlinge leben in stehenden oder nur langsam fließenden Gewässern, die oft etwas tiefer sind - zumindest tiefer als die temporären Pfützen der Saisonfische. Sie kommen sowohl mit flachem als auch tieferem Wasser gut zurecht, wobei "tief" hier relativ zu sehen ist. Paludarien verbieten sich auch bei Rinfelhechtlingen: Gestern, beim Einsetzen ins Becken, konnte ich ihre enormen Springleistungen "bewundern", etwa 30-50cm Höhe habe ich gesehen - das Umsetzen von der Tüte ins Becken ähnelte einem Tischtennisspiel...

    •   Alt 03.04.2016 10:25

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  15. #150

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    Nachtrag:
    Über den Stahlblauen Prachtkärpfling (Garderi) habe ich auch von Züchtern schon anderes gehört, was die Beckengröße anbelangt. Andererseits könnte ich mir auch einen Kap Lopez statt dessen vorstellen, der ja geradezu für kleine Aquarien empfohlen wird (bis hinunter zu 12 Liter):

    Geck-Schliewen Nano Kap Lopez.jpg

    Das Bild stammt aus "Nano-Aquarien" von Geck/Schliewen...